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Feldmarschall Graf Radetzky : sein kriegerisches Leben und seine Feldzüge vom Jahre 1784-1850 / von Franz Jos.Adolph Schneidawind
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durch den entscheidendsten Erfolg das zu ersetzen, was einigenTheilen durch Zufall an Ruhm benommen worden war." DieWaffen ruhten nun in Italien. Bonaparte ließ den Oberbe-fehl über die französischen Truppen in Italien dem GeneralMassena (später an Brune), hielt sich einige Tage in Mailandauf und reiste Ende Juni über Turin und den Monte Ceniönach Frankreich zurück.

Während MelaS seine Armee ergänzte, die Festungen be-waffnete und sich aus einen neuen Feldzug vorbereitete, wurdeder Waffenstillstand aufgekündigt. Am 12. September langtejedoch General Graf Heinrich Bellegarde in Verona an, umden Oberbefehl der österreichischen Armee zu übernehmen. Mc-las war zum commandirenden General in Jnncrösterreich er-nannt worden. Am 15. September übergab derselbe, dessenGesundheit durch die übergroßen Anstrengungen der.beidenletzten Feldzüge, welchen kaum rüstige Mannökrast genügenkonnte, ganz erschöpft, den Heerbefehl in Bellegarde's Handund ging auf seinen neuen Posten nach Gratz ab.

Auch Oberst Radetzky verließ Italien und ging zu einerneuen Bestimmung über. Laut allerhöchster Entschließung vom5. September 1800 wurde er zum Commandeur des Cuirassier-Regiments Erzherzog Albert ernannt und zur Armee in Deutsch-land übergesetzt. Er verließ, von Valeggio aus, die italienischeArmee, ging nach Klagenfurt zur Rechnungs-Canzlei desPionniercorps, das bisher unter ihm gestanden, um dort dieUcbergabe des Commando's an den Nachfolger zu vollziehenund reiste dann nach Bayern ab, um den Befehl über das ihmanvertraute Regiment zu übernehmen.

.Die Länder wirst du sehen, die das wildeGespann des Kriegs zertrat;

Doch lächelnd grüßt der Friede die GefildeUnd streut die goldne Saat."

Schillers Gedichte.