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viele Regimenter ihr auf einmal entzog, um sie nach Teutscheland zu senden und dort ein Gleichgewicht der Kräfte gegenKaiser Napoleon zu erzielen, der sich mit einen, Angriffe'nichtüberraschen lies,, sondern selbst auf Süddeutschland mit einergroßen Armee losstürmte. Doch hatte am 24. Oktober 1805Erzherzog Carl in Italien noch 26 Grenadier- und 130 Füsilier-Bataillons, 78 Schwadronen, zusammen 89,086 Mann unterseinen Befehlen *).
Der rechte Flügel bestand aus 32 FüsilicrbataillonS, 10Bataillons Grenzer, 16 Schwadronen Husaren, 8 SchwadronenEhevaurlegcrS und wurde von, General Heinrich Bcllegardebefehligt. — Taö Centrum zahlte 22 Grenadierbataillons, 24Füsilierbataillonö, 6 Bataillons Grenztruppen, 8 Schwadronenllhlanen, 16 Esadronö Husaren, 8 Schwadronen Dragoner undwurde von, General Argenteau cvmmandirt. — Der linke Flügelbestand aus 15 Füsilierbataillons, 6 Bataillons Grenzer, 16 Es-cadrons Husaren und wurde vom General Davidovich befehligt. —DaS Seitencorps in Tirol bestand auö 6 Grenadierbataillons,24 Füsilierbataillonö, 6 Bataillons Grenzer und 6 EscadronsEhevaurlegerö und hatte den General Hitler zum Befehlshaber.
General Radetzky befand sich in dem Davidvvich'schen Corpseingetheilt, und mit ihm dienten noch in demselben die GeneraleFürst Nosenberg, Löwcnberg, Gavasini und Kncsevich.
Die französische Armee in Italien wurde von dem Mar-schall Massena commandirt und zählte die InfanteriedivisionenGardanne, Verdier, Molitor, Duhesme, SerraS, Partonneaurund die Cavalleriedivisionen Eöpagne, Mermet und Pully.
Die Franzosen lagerten auf dem rechten Etschufer; dieOesterrcicher auf der linken Seite dieses Flusses und decktenzugleich die Zugänge nach Tirol. Es war die Aufgabe derFranzosen, den llebergang über die Etsch zu erzwingen und soin die österreichischen Lande einzudringen. Der günstigste Neber-gangspunet war bei Verona, da die Citadelle dieser Stadt dasjenseitige Ufer bcstreicht. — Erzherzog Carl hatte die Ausstel-lung seines Heeres so angeordnet, daß sie die kräftige Verthei-digung der Etsch sicherte, zugleich aber für die Offensive jen-seits des FlusscS berechnet war. Der rechte Flügel lagerte beiEaldicro, die Vorposten standen in der starkbefestigtcn Vcro-netta und an der Etsch, längs Sän Michele; eine starke Ab-theilung unter F.-M.-L. Vukassevich war am Fuße des Lcssi-nischen Gebirges aufgestellt und bewachte die Etsch von Verona
*) Der Krieg im Jahre >895 auf dem Festlandc EuropeuS. Von Fra»,Joseph Adolph Schucldawiud. Augsburg, 1848.
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