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gnügten sich die italienischen Schaaren, die Linie von Storooberhalb des Jdrosees nach Tiarno in Ledrothale besetzt zn halten.F.-M.-L. Weiden konnte und die Tiroler wollten sie da nichtruhig stehen lassen. Von den nach Welschtirol beorderten k. k.Verstärkungen war das dritte Jägerbataillon (Salzbnrger) unterOberstlieutenant Signorini bereits eingetroffen und 2 BatailloneErzherzog Ludwig (Mähren) unter Oberst Landwehr nahe heran-gerückt F.-M.-L, Weiden bildete nnn Angriffscolonnen, um denFeind über den Caffaro zurückzutreiben. Zwei Colomien, die eineunter Oberstlieutenant Signorini von Tione her, die andere unterOberstlieutenant Pechi von Riva aus durch das Ledro- undAmpalathal operirend, näherten sich am 27. Storo. Aus diesemPosten waren die Italiener unter Anfossi, durch die Todeslegion,die Bataillone Grotti, Beretta, rc., verstärkt worden. Oberstlieute-nant Signorini traf zuerst mit Jägercompagnien seines Ba-taillons bei Storo ein, und als die Italiener, namentlich dasBataillon der Todcslegion, von Ladrone her, auf ihn losgingen,ging er sogleich gegen Condino zurück, um den Gegner in dieFalle zu locken; jedoch kaum hatte der, zur Seite mit 7 ^ Com-pagnien Schwarzenberg Fußvolk und Kaiserjäger heranziehendeOberstlieutenant Pechi durch seine Vorhut den Ort Storo weggenom-men, eilte der feindliche Anführer Anfossi, mit seinen Leuten über Darzound Lodrone die Brücke deö Caffaro zu gewinnen und die Brückezu verrammeln. Ohne diesen raschen Entschluß wäre seine Mann-schaft aufgerieben worden. Die Tiroler waren zufrieden; manhatte die Italiener auch aus dem kleinsten Winkel ihres Landeshinaus geschlagen.
Im Lager Carl Alberts wußte man genau, daß F.-M. Ra-detzkp mit dem Groö seines Heeres bei Verona, vor der Festungauf dem Abfalle von Santa Lucia und Sauet Massimo stehe, abereine Abtheilung bei Pastrengo gelassen habe, um seine wichtigeVerbindungsstraße nach Tirol zu decken. ES gab einen doppeltenBeweggrund, diese letztere anzugreifen, das vereinzelte Corps konntemit Uebermacht erdrückt und der Ausgang auf das berühmtePlateau von Rivoli und mit diesem zugleich die Verbindung Ra-detzky's mit Tirol gewonnen werden. Carl Albert beschloß diesenAngriff auszuführen, und setzte dazu seine Truppen in Bewegung,nachdem er die Blokade von Peschiera der Brigade Pignerol an-vertraut, und in dem Brückenköpfe bei Goito ein Bataillon derbei ihm ebenfalls eingerückten neapolitanischen Truppen zurückge-lassen hatte.
Die einzige k. k. Brigade Wohlgemuth stand bei Pastrengound hielt die Höhen von Pacengo und Cola besetzt; sie wurde