und einigem Geschütz auf die k. k. Brigade Schulzig, welche bisle Castrette vorgegangen war. In geschlossener Colonne drangendie Römer mnthig auf der Straße vor, als 2 Bataillone des In-fanterieregiments Kinsky und 1 Bataillon illyrisch-banater Grenzerruhig ihre Reihen öffneten und ein mörderisches Kartätschenseuerdie Stürmenden empfing und zum Weichen brachte. GeneralSchulzig, welchem die Brigade Edmund Schwarzenberg zur Un-terstützung nachrückte, ging selbst zum Angriffe über, eroberte eineKanone und trieb den Feind in die Flucht; die rasch nachrücken-den Grenzer verfolgten ihn bis an die Thore von Treviso, undmachten Gefangene. General Nugent selbst hatte sich mittelseines Linksabmarsches über Postioma gegen Ferrari's linke Flankebewegt; als aber seine Vortruppen eintrafen, war das Gefechtbereits beendigt. Nugent vereinigte nun sein Corps bei Visna-dcllo; die Vorposten standen vor Treviso's Thoren.
Dnrando war am 10. mit Tagesanbruch über Asolo in derRichtung von Montebelluno aufgebrochen und hatte Gepäck undTrain zurückgelassen, um schneller und leichter zu marschiren; aberschon auf halbem Wege bei Altivolle erfuhr er, daß Montebellunoschon am Abende vorher von Ferrari verlassen worden. Er glaubteimmer noch, daß die Bewegung Nugentö mit ganzer Macht nachder Ebene von Treviso nur dazu dienen solle, auch ihn dahin zuziehen, um so die nächste Straße nach Verona frei zu bekommen.Er wollte sich also hinter der Brenta aufstellen, nicht um sieunter allen Umständen zu vertheidigen, wohl aber um den Gegnerzu einem mehr oder minder großen Umwege zu zwingen. Am13. nahm er die Stellung von Piazzolla in der Absicht, von dasich den Unternehmungen des Feindes eben sowohl an der unternBrenta bei Padua als an der obern bei Fontaniva entgegenwer-fen zu können. Der Widerstand konnte in Vincenza wiederholtwerden.
Die Oesterreichcr hatten in einer sehr milde gehaltenen RedeTreviso zur Uebergabe aufgefodert. Die Uebergabe wurde im zu-versichtlichen Tone abgewiesen. Die Stadt hatte seine alte Circum-vallation durch Varricaden, Batterien, :c. verstärkt, und wolltesich vertheidigen. Allein die Einwohner wollten keine zu großeGarnison haben, und darum zog Ferrari mit den Linientruppenund Legionen am 12. nach Mestre ab und ließ nur die Freikorpszurück. Das Commando übernahm Duca Laute Montefeltro,welcher an demselben 12. Mai mit der italienischen Legion, denFreiwilligen aus Padua nebst einigen anderen Schaaren einenAusfall aus Treviso machte, und die österreichischen Vorpostenetwas znrückdrückte. Uebrigens war schon der Wendepunct in den