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in Brentino und Preabocco aufgestellten österreichischen Abtheilun-gen der Regimenter Kaiser-Jäger, zweites Banal und ErzherzogLudwig muthig zurückgeschlagen. Ueberhaupt scheiterte die Expe-dition des Herzogs von Genua, und seine Colonnen gingen nacheinem 3—Mündigen Gefechte wieder zurück. Am westlichen Uferdes Garrasees behaupteten die Oesterrcicher den wichtigen PunctPonale am Ausgange des Ledrothales, durch welches sie dieVerbindung mit dem in den Judicarien am Cafsaro stehendenTruppencorps unterhielten. Den Verkehr zwischen den Landungs-plätzen am oberen Ende des Sees und die Vertheidigung dieserOrtschaften sicherte die neugeschaffene kleine österreichische Flotille,welche sogar durch einzelne Landungsversuche, Streifereien unddergl. Brescia, Osetto, Chiari, rc. erschreckte. — Während dieserVersuche beider Theile, auf den Ufern des Gardasees oder zwi-schen diesem See und der Etsch dem Gegner einen Vortheil ab-zugewinnen, fiel bei den Hauptarmeen während mehrerer Wochennichts von Bedeutung vor; auf der Fronte waren einige Schar-mützel sich begegnender Patrouillen oder Ueberfälle vereinzelterPosten u. s. f. die einzigen Kriegsthaten dieses Zeitabschnittes.Dafür betrieb F.-M. Ravetzky mit äußerstem Nachdrucke die Be-festigung des ihm so wichtigen Waffenplatzes Verona und denNachschub von Verstärkungen seines Heeres.
Des k. k. österreichischen Kriegsministers Latour übermensch-licher Ausdauer war es gelungen, unterstützt von Unterthanen-treue, trotz der täglichen Hindernisse, welche ihm Verrath, Auf-stand und Umwälzungssystem entgegenstellten, die Truppenaus-hebungen durchzuführen und die nothwendigen Verstärkungen anRadetzky abzugeben. Auch der in Prag an der ruhigen Festig-keit des F.-M. Windischgrätz gescheiterte Aufstand und die inFolge dieses Ereignisses hergestellte Beruhigung in Oesterreichsslavischen Gebieten hatte der Armee in Italien eine bedeutendeTruppenverstärkung gesichert. Nicht nur waren schon die Regi-menter Erzherzog Ludwig, Latour, Hrabowsky, Heß, Haynau,Nugent, Koudelka, Emil von Hessen, rc. zu derselben abgegeben,sondern nun trafen noch das erste österreichische Jägerbataillon(Böhmen) unter Oberstlieutenant Kämmerer, das Infanterieregi-ment Wellington (Nr. 42, Böhmen) unter Oberst Herzinger,das zweite und dritte Bataillon der Wiener Freiwilligen, Las ersteBataillon der Steyerer Schützen, mehrere dritte Feldbataillons,mehrere erste Landwehrbataillons von bereits in Italien befind-lichen Regimentern u. s. w. nebst bedeutenden Transporten vonErgänzungsmannschaften bei Radetzky's Heere ein. Die Ge-sammtstärke dieser Armee stieg auf 126 Bataillons und 60
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