L.Schw.-Poln.Successionsstr. l6oO--i66o. 217
«In 6I16V. ^Lnr.vr4 äe^uis 1656—1661«ri». 16Z1. 2 Volt. »2. — Der Verfasser war FranzösischerGesandter bey Carl Gustav, und genoß dessen Vertrauen-
9. Wenn sich Schweden durch diese Frie-densschlüsse nicht nur den Besitz Lieflands, sondernauch der bisherigen Dänischen Provinzen an seinerKüste sicherte, so erndteten Preußen und Däne-mark daraus andere Früchte. Churfürst Frie-drich Wilhelm, unter dem sich Brandenburgschon zu einer bedeutenden Macht erhob, nutzte denSchwedisch-Polnischen Krieg mit seltner Gewandt-heit dazu, sich von dem Lehensverhältniß Preußensgegen Polen loszumachen. Indem er anfangs aufSchwedische Seite treten zu wollen schien, erkauf-te er diese Unabhängigkeit von Polen durch den^^Tractat zu Welau. Als aber Carl Gustav ihn -y«.zu seinem Vasallen machen, als er vollends eine^'große Monarchie stiften wollte, empfand der Chur-fürst sehr gut das Gefährliche seiner eigenen Lagedabey; und ward einer seiner thätigsten Gegner.
Der Tractat von Oliva bestätigte ihm die gänz-liche Unabhängigkeit Preußens, sowohl vonSchweden als Polen.
icr. Für Dänemark ward der überstanden«:Sturm die Veranlassung zu einer StaatSverän-derung, wodurch Friedrich III. Erbkönig und un-^
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