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§• 4. Seine Logik.
Nachdem so Alles auf die letzten Arten zurückgeführt ist,
1) sind diese verschiedenen Arten in der Ordnung, wie sie auf-einander folgen, einzeln durchzugehen und, wie früher dieVerschiedenheiten, so jetzt das Gemeinschaftliche, was sie haben,zu erforschen.
2) Das Bisherige bildet die Elemente der Definitionen. Nachdemman sich vergewissert, dass nichts übergangen worden ist, sinddann aus diesen Elementen die Definitionen selbst zusammen-zusetzen, und zwar dadurch, dass einige dieser Elemente alsfest und unbeweglich, andere als beweglich angesehen und sodie gencratio eines Dinges abgeleitet wird.
3) Diese Elemente selbst sind dann wieder auf alle möglichenWeisen unter sich zu combiniren.
Auch diese Kegel wird von Tschirnhaus erläutert, indem er zumTheil 1) bemerkt: die Elemente der entia imaginabilia seien:Flüssiges und Hartes („fluida & dura”) bei den sinnlich wahrnehm-baren Dingen; Wasser und harter Same („aqua & semen durum”)bei den Pflanzen; flüssiger Same („semen fluidum”) bei den Tliicren.Als Elemente der entia rationalia stellt er auf: Punkte, Gerade undCurven; als Elemente der entia realia: Materie, Bewegung und Itulic.In den Bemerkungen zum
Theil 2) wird die sich aufdrängende Frage, warum einige dieserElemente als fest, andere als beweglich anzusehen und durch ihreVerbindung die „generationcs” zu vollziehen sein, dahin beantwortet:Es wird alles als durch Bewegung geschehend concipirt („cum omniaper motum ficri concipiantur”), diese wird nicht ohne etwas Beweglichesaufgefasst, das Bewegliche selbst aber wieder lässt nur dann, wennes mit etwas Festem verbunden ist, etwas Neues entstehen. Dahermuss jede gute, nämlich die gencratio einschliessende, Definition denBegriff eines unbeweglichen und eines beweglichen Gegenstandes,sowie die Verbindung beider enthalten. So fassen wir einen Kreisauf, als durch Umdrehung eines beweglichen Kadius (das „mobile”)um einen festen Punkt (das „fixum”) entstehend. In Bezug auf denTheil 3) bemerkt Tschirnhaus, man muss alle festen und allebeweglichen Elemente auf so viele Arten, als es ihrer Natur nachgeschehen kann, nach einander annehmen, insbesondere letztere aufalle Weisen, deren sie fähig sind, sich bewegen lassen. Um z. B. diedefinitio der (s. pag. 33) unter 2) angeführten geometrischen Curvenzu bilden, können -wir als "das fixum einen, aber auch zwei, drei,u. s. w. Punkto, als das mobile gerade Linien oder Fäden annehmen,durch deren Abwickelung a ff e möglichen Curven erzeugt werden.Auf die hierbei entstehende Frage: wer wird im Stande sein, sovieles und alles hieraus Abgeleitete zu fassen („quis ad tot & talia
generatio deducatur. 3) TIaec denique elementa, quibuscunque fieri potestmodis, inter se sunt combmanda , ut ita hinc definitiones, seu omniurn primiconceptus, efformentur".