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Praktische französische Grammatik : Oder: vollständiger Unterricht in der französischen Sprache / von Caspar Hirzel
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Von dem Beiwort«.

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Was diese vier Formen betrifft, so mag hier über die zweiersten, als die ganz präzisen und über jeden Angriff erhabenennichts weiter bemerkt werden. Die dritte ist etwas weniger genau,doch keineswegs unerlaubt, und es lassen stch Beispiele zu ihrenGunsten anführen. Die vierte endlich ist, so vielen Angriffen sieauch ausgesetzt war, durchaus dem Geiste der französischen Sprachenicht zuwider. Nicht nur treffen wir bet Voltaire, Raynouard,Villemain und andern sehr häufig an: les huitième et neuvièmesiècles; les dixième et onzième siècles etc., sondern es kom-men auch folgende Verbindungen vor: les puissances végétaleet animale. (B. de St. Pierre.) — les deux puissances tem-porelle et spirituelle, ou militaire et ecclésiastique. (Lemême.) — les couleurs rouge et bleue. (Le inèmc.) — cesdeux conjugaisons hébraïque et grecque. (Chateaubriand.) —les langues romane ct tudesque (Duclos.)

c) Wenn in der Redensart avoir Fair das Wort air eigentlichdie Miene, Physiognomie, das charaktervolle Aussehen bezeich-net, so wird das Adjectif zu air gezogen, und ist mithin männ-lich. Wenn aber avoir Fair überhaupt soviel bedeutet, alsscheinen, und jener Sinn von air verschwindet, so richtet sichdas Adjectif nach dem Subjecte, welches Geschlecht dieses im-mer habe. Man wird also von Sachen sagen:

Bette pomme a Ymr bonne, inxiu- Dieser Apfel scheint gut/ schlechtttaise. zu sein.

Bette terre a l’air cultivée, en~ Dieser Boden scheint angebaut/semcncee. besäet zu sein.

Ist von Personen die Rede, so wird meist, indem, nachdem Obigen, auf die Miene Rücksicht genommen wird, das mas-culin stehen. Z. B. Cette dame a l’air doux, naïf. Indessenlassen sich auch Fälle denken, wo avoir Fair, selbst wenn von, Per-sonen gesprochen wird, nur auf den bloßen Schein sich bezieht.Das Journal grammatical bemerkt in dieser Hinsicht Folgendes:» Olr dit d’une femme qu’elle a Fair hon, l’air doux, Faircharmant, Fair spirituel, lorsqti’on ne consulte que Firn-pression que fait s tir les sens le jeu de la physionomie.Mais je dirai: Elle a Fair bonne, Fair douce, Fair char-mante, l’air spirituelle, si, sans m’arrêler aux traits deson visage, à Fexpression de ses regards, je juge de cettefemme par ses paroles affectueuses, par ses raìsonnemensjustes et par ses actions etc. “

d) Man sagt immer im Masculin :

Elle se fait sert d’en venir à Sie macht sich anheischig/ damithont (nicht forte). zu Stande zu kommen.

Elle est restée capot (nicht Sie geriet!) in große Verlegen-capote). heit.

e) Man sagt: des cheveux châtains, kastanienbraune Haare;hingegen: des eheveux châtain clair , hell - kastanienbraune