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genug erscheint, einer weiter» wissenschaftlichen Prüfung unpar-theiisch und ohne Einmischung der Persönlichkeit zu unterwerfen,und das noch zu supliren, was etwa noch mangelhaft erscheint,indem ich mich Wohl bescheidc, daß ich noch nichts Vollkommenesliefere, und bei dem noch unangebautcn Felde des Gegenstandesliefern kann, und vorerst mit dem jam voluisso 8st est zufrie-den sein muß. Lassen sich nun alle Erscheinungen des Pflanzen-wcchsels und dessen Nothwendigkeit im großen Haushalt derNatur nach dem aufgefundenen Naturgesetz erklären, so ist dessenExistenz ja wohl begründet, und ich werde dieses versuchen, undzuletzt einige Andeutungen über naturgemäße rationelle Wechsel-wirthschaft machen, wobei die bisher gemachten Erfahrungen fürdieselbe wichtig werden.
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Das Naturgesetz, welches die Wechselwirthschaftnöthig macht.
Indem ich dem Leser dadurch die Prüfung der nachfolgendenBeweise leichter zu machen glaube, stelle ich hier das, dieWechselwirthschaft nothwendig machende, Naturgesetz ganz einfachin Folgendem hin:
Jede Pflanzenart scheidet die bei ihrer Ernährrurg überflüssigoder ihr nachtheilig zugesührtcn Stoffe, theils durch die Exsala-tion in Luft und Wasser, theils durch die Wurzelfasern in denBoden aus, also, analog den Thieren, sie dunstet aus undexcrementirt. Die Exsalation in Luft und Wasser — schonlängst bekannt, — wird durch dieser beiden Elemente Beweglich-keit bald von der Pflanze entfernt, wodurch deren Rückwir-kung aufgehoben wird, aber die Excrcmentation in den Bodendurch die Wurzel bleibt fester, und häuft sich dort an, wodurcheine Vergiftung des Bodens entsteht, welche der, die Vergiftung