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und Erwachsen sympathischer Pflanzen neben den cxcrcmcntircndcnein Hauptbehikel der Natnr ist, um der letzteren Pflanzcnkothzu zersetzen, welches wir für unsere Culturpflanzen nicht genugstudieren können, um eine auf die Natnr basirtc Wechselwirth-schaft einzuführen. Wenn nun auch die spmpatischcn Pflanzenallerdings die wichtigsten hierbei sind, so sind doch auch dieantipathischen und selbst die indifferenten nicht unwichtig; allein,da hierüber schon im andern Paragraph das beigebracht ist, sodarf ich, um Wiederholungen zu vermeiden, darauf verweisen.Nur mache ich nochmals darauf aufmerksam, daß wir dasEntstehen mancher sogenannten Unkräuter an Orte», wo siebis dahin nicht waren, wenn dahin gewisse Culturpflanzcn gc-säct werden, uns ein wichtiger Fingerzeig der Natur sein dürfte,und sie vielleicht, wenn sie nur nicht im Ucbcrmaaßc entstehen,für die Culturpflanzen zu deren Gedeihen höchst wichtig sind,um den Zwang den wir der Natur anthun, indem wir ganzreine Saatbeständc erzielen, einigermaßen auszugleichen. Sollteein Roggenfeld, auf welchem sich mäßig Kornblumen, Raden«nd rother Mohn befinden, wohl wirklich geringer im Ertragesein, als ein Gleiches ohne diese Pflanzen?
5) Der animalische oder vegetabilischeDünger.
Alles, einst einem organischen Wesen, V. h. einem mitpotenzirtcr individueller Lebenskraft im Gegensatz zum Allgemcin-lebcn begabten Wesen, Angehörige kehrt, wenn es nicht mehr diepotenzirte Lebenskraft genießt, zum Allgemcinlcben oder dem An-organismus zurück, um unter tausend Wechselgestalten wiedereinem Organismus zugeführt zu werden. Hierzu gehört aberdie faule Gährung als Bedingung, die bald rascher bald langsamergeschieht, und ihr Product nennen wir Dünger, insofern eswieder dem PflanzenorganismnS zugeführt wird. Die Erfahrung