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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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Von nůͤtzlichen Kuͤnſten 127,1** v rrrsExF Me. He Oe. I e rgs Re veaxr guehhe Pnnrkheue9nDie Hlecken waͤſcht man hernach fein lind mit klarem Waſſer aus/ ſowird das Tuch ſauber und rein.5. Wolriechende Saiffen zu machen.Man nimmt 1. Pfund gute Saiffe/ zerſtoͤſſet dieſelbige wol.Naͤgelein und Viotwurtz/ auch zerſtoſſen/ jedes 2. Loth.Rofen⸗Waſſer/ 1. Pfund.Miſchet alles durch einander/ iaͤſſets uͤber Nacht ſtehen. Thut ferner darunterMußcat⸗Nuß/ auch geſtoſſen/ 1. Loth.Stoͤſt die Saiffe wol. Nimmt fernerStyrax/ 1. Loth.Spick⸗Oel/ ½. Loth. üMacht Kugeln oder runde Ballen daraus/ laͤſſets trocknen/ ſo ſeynd ſie gutund koͤſtlich/ ſo wol zum Haͤndewaſchen/ als Barbieren.6. Eine wolriechende Saiffe auf eine andere Art.Man nimmt alte Penediſche Saiffe/ ſo viel man will/ ſchabt ſelbigerein mit einem Meſſer/ ſetzets 6. Tag lang an die Sonne/ miſcht darunter1. Pfund Roſen⸗Waſſer ſtoͤſt alles unter einander/ ſetzets aufs Feuer/ laͤſt dasRoſen⸗Waſſer davon abdaͤmpfen oder einſieden. Thut ferner darunterwolriechende Violwurtz/ 8. Loth.Staͤrck⸗Meel/ 12. Loth.Styrax Liquida, undSpick⸗Oel/ jedes 2. Loth.Miſchet alles wol durch einander/ und ſo es kalt worden/ macht man Ballenoder Kugeln daraus.

7. Flecken aus Tuch hinweg zu nehmen/ ſo vonallerley Farben gefaͤrbt iſt.

Man nimmt x. Pfund rohen Honig/ und das Gelbe voneinem friſchen

Ey/ ſo groß als eine Wald⸗Nuß/ thut darzu Salarmoniae/ vermiſcht es

wol unter einander/ legts darnach aufdas Tuch eine Zeitlang/ ſo ziehet es die

Flecken heraus/ waͤſcht das Tuch mit einem Waſſer/ aͤſſets wieder trocken

werden.8. Allerley Oelflecken und Feiſte auf dem Tuch

hinweg zu nehmen. d

Man nimmt weiſſe Saiffen/ nach Belieben/ ſchabt ſelbige klein/ thuts

in ein ſguber Geſchirr/ gieſſets halb voll Laugen. Thut zu der Laug Salarmo-

niac, und das Gelbe von 2. Eyern/ Koͤhlkraut⸗Safft und Ochſen⸗Gall/

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