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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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Vonnuͤtzlichen Kuͤnſten. 1277

a. Wie man Fettauß einem Ledern Kleidmachen ſolle.

So beſtreicht man den Flecken mit angemachtem Laimen/ aͤſſets hernachtrocknen/ ſo ziehet der Laimen ſolchen Flecken wieder herauß/ iſt es aber nichtgnug außgezogen/ ſo ſtreicht mans noch einmal an.

22. Krebs zu fangen..

Man nimmt Froͤſche aus einem Weyer/ ſchindet dieſelbige/ und braͤtetes ein wenig am Feuer/ legts hernach in Brandenwein bindet es in eine Reuſ-ſe oder Garn/ oder nur in eine Rebwellen/ ſenckts ins Waſſer/ ſo kommen die

Krebs bald daran.23. Voͤgelzu fangen.

Man nimmt ftiſchen Bilſen⸗Sgamen/ laͤſſet ſelbigen 0. Tag lang imWaſſer liegen/ ſiedet hernach das Gefraͤß darinn/ wirffts den Voͤgelnfuͤr/ ſokoͤnnen die jenigen/ ſo darvon freſſen nicht mehr fliegen.

24. Wie man Hartz außſieden ſolle.

Manſamlet das Hartz von den Fiechten⸗ und Dannen⸗ Baͤumenetliche Tage fuͤr dem Voltmond/ thuts in einen dichten Sack/ ſokeine Loͤcher hat/ und bindet den Sack zu/ gieſſet hernach Waſſer ineinen Keſſel/ laͤſſets alſo uͤber einem Feuer mit einander ſieden/ alsdannhebt man das jenige/ ſo oben ſchwimmet/ ab/ und gieſſet immermehr Waſſer darauff/ wann es einſteden will/ und hebt ſtaͤtig das Hartz dar-

von. 8 1Nota. Man mußſtaͤtig Waſſer auffgieſſen/ daß der Keſſel nicht an-1 brennen koͤnne. 8Will man das abgehebte auf einen Klumpen haben/ ſo gieſt man Waßſer in einen Keſſel/ ſiedet alles abgehebte Hartz ſo lang ein/ biß daß es zer-ſchmeltzt/ 7aͤfſets kalt werden/ und gieſſet das Waſſer darvon.1b 25. Bley oder ZiehnWann man Bley Fee ſchmeltzen will/ ſo ſolle man in die Pfanneein wenig Fett werffen/ ſo ſchmeltzt es deſtolieber.]16. Fuͤr die Kleider⸗Wuͤrm/ Schaben und Motten.Bey den Kleidern und Beltzwerck ſolle man ſtaͤtig Kampffer ha-ben oder Weinrauten darzwiſchen gelegt. Ingleichem iſt auch gutBaldrianwurtzel im Fruͤhling gegraben. Oder/ Farnkraut in den Kleider-

Faſtrn gelegt. 8 8Yyy yyyy uj 17 Foͤh