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Taschenbuch für Mathematik, Physik, Geodäsie und Astronomie / Rud. Wolf
Entstehung
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302
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Das Weltgeb'äucle.

Wo das Wissen aufhört-, beginnt notwendigdas Glauben; Wer also vorgiebt, nichtszu glauben, gleicht einem Narren, derdie fixe Idee hat, allwissend zu sein.

(Wolf.)

LI. Die Stellarastronomie.

441 [182], Hie Anzahl der Sterne. Die

Anzahl der von freiem Auge sichtbaren Sterne wurde,obschon nach Moses I 15 bereits Abraham den Auftragdazu erhielt , erst in neuerer Zeit mit einiger Sicher-heit bestimmt, und zwar fand Argeiander für dasmittlere Europa nur 3237, Heis für den Horizont vonMünster 4701, Houzeau am ganzen Himmel 5719 Sterne.Dagegen ist für die Anzahl der teleskopischen Sternenoch keine obere Grenze gefunden worden; doch magangeführt werden, dass Herschel schon die Anzahl dermit seinem 20füssigen Teleskope sichtbaren Sterne auf20 Millionen schätzte.

443 [59192]. Die Aichungen und Zonen*heohachtnngen. Als Grundlage aller Studien überdie Verteilung der Sterne sind die sog. Aichungen undZonenbeobachtungen von grosser Wichtigkeit: Erstere,die W. Herschel einführte, bestehen darin, dass manein Fernrohr nach und nach auf verschiedene Punktedes Himmels einstellt, je die gleichzeitig im Fernrohrerscheinenden Sterne abzählt, und aus mehreren benach-