Systemkunde.
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Die Staubfäden verwachsen in einen Körper. 16. Classe. NouLäolpdia.
Die Staubfäden verwachsen in zwei Körper. 17. „ viuäolpllia.
Die Staubfd. verwachsen in mehrereKörper. 18. „ Uol^näelpkia.
Die Staubbeutel in eine Röhre verbunden 19. „ S/uAenosia.
Die Staubgefäße mit dem Pistill verwach-sen oder diesem aufsitzend ..... 20. „ dMLuäria.
u. Mit eingeschlechtigen Blüthen, vieliimo.
Männl. ».weibliche Blüthen a. d. nämlichen Stamme. 2 l. Classe. Nonoeela.
Männl.u. weibl. Blüthen a. verschiedenen Stämmen. 22. „ vioeoin.
Männl., weibl. u. Zwitterblüthen bei der näml. Art.. 23. „ kol^amia.
II. Verborge nblühendePfla uzen, Or^xtoKninno. 24.Classe. Or^ptoxnmia.
Jede dieser 24 Classen ist wieder in Ordnungen getheilt, welche theilsauf die Zahl der Griffel oder Narben, theils auf die Fruchtbildung, theils aufdas verschiedene Geschlecht der Blüthen, theils auf die meisten Verhältnisse derStaubgefäße, die zur Classenbildung benutzt und in der letzten Classe sogarauf die natürliche Verwandtschaft gegründet sind. Diese Ordnungen sind nunaus folgende Weise gebildet:
In der 1—13. Classe werden die Ordnungen nach der Zahl der Griffeloder (wenn diese fehlen) der getrennten Narben bezeichnet: mit einem Griffeloder einer Narbe als Llono^nia, mit zwei als DiAvuin und so weiter bismit zwölf Griffeln oder Narben als volleenMiiin, und überhaupt mit vielenGriffeln oder Narben als Uol^A^m'a.
In der 14. Classe, wo alle Blüthen monogynisch sind, finden sich entwedervier einsamige Früchtchen (nackte Samen Linns's) in jedem Kelche: 1. Ordnung,C^mnosxerioia (Nacktsamige); oder eine mehrsamige Kapselfrucht; 2. Ordnung,^oKiosporwia (Bedecktsamige).— In der 15. Classe, welche lauter bedecktsamigePflanzen, mit monogynischen Blüthen enthält, ist die meist zweiklappige undzweifächerige Frucht entweder kurz im Verhältnisse zu ihrer Breite, d. h. einSchötchen: 1. Ordnung Lilioulosa; oder lang und schmal, nämlich eine Schote:2. Ordnung Kiliguosa.
In der 16. bis 18. Classe wird zur Bestimmung der Ordnungen die Zahlund zum Theile auch der Stand der verwachsenen Staubfäden, wie zur Bestim-mung der 13 ersten Classen, benutzt, so daß bei 3—12 in einen oder mehrereKörper verwachsenen Staubfäden die Ordnungen Nriaoäria, Uentnnärln u. s. w.bis vocleouiiärlL, und bei mehr Staubfäden, je nachdem diese auf dem Kelcheoder auf dem Blüthenboden stehen, noch die Ordnung loosnnäiia und UoI^aullrMunterschieden werden, indem zugleich die früheren Classennamen hier zur Bezeich-nung der Ordnungen dienen.
Die Pflanzen der 19. Classe trage» alle ihre Blüthen in Köpfchen zusam-mengedrängt und meist von einer eng anschließenden Hülle, wie von einem ge-meinschaftlichen Kelche umschlossen; alle sind pentandrisch und monogynisch; darumbestimmte hier Linus die Ordnungen nach dem Geschlechte derBlüthen im nämlichenBlüthenkopfe. In diesem sind entweder alle Blüthen zwitterig und ohne besondereHüllen (oder eigene Kelche Linns's): 1. Ordnung: UoCAnmiu asgualis (Beisp.Cichorie, Löwenzahn und Disteln); oder der Blüthenkopf trägt fruchtbare Zwitter-blüthen in dem Mittelfelde (der s. g. Scheibe) und fruchtbare weibliche Blätterim Umfange oder Rande: 2. Ordnung: Uol^ainia suxerüun (Beisp. Aster undSchafgarbe); oder die fruchtbaren Zwitterblüthen des Mittelfeldes sind mit un-fruchtbaren weiblichen oder geschlechtslosen Blättern umstellt: 3. Ordnung: kol^-Kumin srustranon (Beisp. Sonnenblume, Kornblume); oder im Mittelfelde be-finden sich unfruchtbare Zwitter- oder männliche Blüthen, im Umfange aber