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Buch ». Kapitel IV.
unrecht. Es sei nöthig, daß er ihm sage, daß er eifrig wünsche,dem König und seinem Vaterland zu dienen, und daß er ebenso eifrig wünsche, die Achtung, das Zutrauen und die Freund-schaft der Rechtschaffenen zu erwerben. Herr Willading gehörezu diesen; aber der Graf sei nicht gewollt, weiter zu gehen,als die Vernunft erfordere, und er habe keine Befehle vomKönig, weder Bern noch den Herrn Willading wieder zu ge-winnen. Was er durch seinen Kanal thun wolle, sei ganz seineSache. Es werde Beiden zu gut kommen, wenn das Geschäftgelinge; fehle es aber, so habe er keine Vorwürfe von irgendeiner Seite zu erwarten. Er verstehe zu gut französisch undhabe ein zu gutes Herz, um nicht zu wissen, was er meine, undes zu billigen.
Der Graf rühmt dann wieder das gute Herz, die Aufrichtig-keit und Herzlichkeit des von Erlach; er fügt aber hinzu, daß erglaube, der Tochtermann uà der Schwiegervater denken un-gleich über den Gegenstand, der ihnen am Herzen liege. Manwürde Willading einen großen Dienst leisten, wenn man ihnüber den Charakter von St. Saphorin aufklärte, der nach Allem,was er von ihm sagen höre, gar nicht für diesen Schultheißpasse. 0
Schon den 12. Brachmonat 1709 schrieb der Graf dem König:Er möge ihm erlauben, ihm offen seine Ansichten zu entwickeln,was für den königlichen Dienst nützlich wäre in Rücksicht derPlane der Holländer, die Schweizertruppen in ihrem Dienst bisauf 25,000 Mann zu vermehren und sie in Friedens- wie inKriegszeiten beizubehalten. Der König wisse, daß sie jetzt10,000 Mann besitzen, und er werde aus dem Briefe desObersten von Erlach, welchen er die Ehre gehabt, ihm zu senden,ersehen haben, daß der holländische Resident Reboullet in der
) Bd, v. S. 25-33.