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Buch ». Kapitel IV.
Es wäre zu weitläufig, wenn er dem König alle Mittel auf-zählen wollte, deren er sich jetzt bediene, den Kredit von Willa-ding zu untergraben. Er beobachte dabei so viel Umsicht, daßselbst die Feinde Willading's sein Projekt nicht entdecken können,das aber dessen ungeachtet fortgehe, und man nehme wahr, daßWillading's Vorschläge jetzt schwerer durchgehen, ohne daß manwisse, wie es zugehe. Dieses sei Alles, was er heute Sr. Ma-jestät über diesen Punkt sagen könne. Es sei nun wichtig, dieBerner davon zu überzeugen, daß es möglich sei, daß der Königihr früheres Betragen vergessen wolle.
Um dieses zu erhalten, müßte man ihre Klagen anhören undihnen Genugthuung geben für diejenigen, die begründet wären,selbst wenn der König andere Verfügungen getroffen hätte.Willading werde sich schmeicheln, der König habe aus Rücksichtfür ihn die Gnaden ertheilt, die man begehren werde, und nichtssei geeigneter, diesen Übeln Mann zu gewinnen, als wenn manihn bei seiner Schwäche fasse.
Er übersendet zugleich dem König ein Memorial, welches manihm im Geheimen von Bern zugeschickt habe, mit der Versicherung,daß die Deputirten beauftragt seien, mit ihm in Baden darüberzu sprechen. Er werde diese Artikel anhören und den Depu-tirten versprechen, sich zu ihren Gunsten bei dem König zu ver-wenden. Se. Majestät wolle erlauben, daß er sich die Freiheitnehme, ihr vorzustellen, daß es der Billigkeit angemessen wäre,den protestantischen Invaliden, die es im Dienst des Königsgeworden seien, irgend eine Entschädigung zu geben, wenn mansie nicht in das Hotel der Invaliden aufnehmen wolle.
Man sehe auf den Straßen viele zu Krüppeln gewordene Sol-daten, welche um Almosen betteln, und ihre Stimmen werdenvon den Anhängern der Feinde des Königs benutzt, währenddiese sorgfältig ähnliche Klagen der Truppen, die in ihrenDiensten stehen, verhindern. Er bitte daher den König, es ihm