Berichte von dü Luc über Bern und die Berner.
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Wirkung der Bund mit den Schweizern auf wenig! oder nichtsherunter käme. -
Er füge diesen Briefen, welche der Minister schon werde ge-lesen haben, noch bei, daß nichts wichtiger sei, als daß man dieProtestanten dieser Nation wieder gewinne, vorzüglich aber Bern,das mit den Feinden des Königs ohnedem schon zu viele Ver-bindungen habe. Er könne ihm nicht bergen, daß die Art, wieder verstorbene Louvois sich benommen, als er dem Stoppa einzu großes Zutrauen schenkte, die Ursache von allem Übel sei,das um so größer sei, weil es so schwer halte oder gar unmög-lich sei, es wieder gut zu machen. Ehe er von Hof abgereistsei, habe er es versucht, Ehamillard zu überzeugen, daß man rneinigen Punkten das Benehmen abändern müsse, und er habees eingesehen; aber über den Artikel wegen der Invaliden seier unbeweglich gewesen. Der Minister wisse, seit wie langerZeit und unter welchem Borwand man den Truppen einen Theilihres Soldes zurückbehalte, und ob es nicht wahr sei,, daß dieserBorwand rücksichtlich der Protestanten wegfalle, da man ihreInvaliden nicht in das Hotel aufnehmen wolle. Herr Chamil-lard habe geantwortet, daß das Stillschweigen der Schweizer unddie lange Übung eine Verjährung gebildet habe. Die Schweizergeben nicht zu, daß sie Stillschweigen beobachtet haben, und siesagen, wenn ihre Klagen nicht bis zu dem Könige gelangt seien,so sei es die Schuld der Ambassadoren oder der Minister. Erwerde wohl auch eingestehen, daß es nicht wohl eine Verjährunggebe zwischen Souveränen, und daß zwischen Verbündeten dieTraktate durch Nichtbeobachtung geschwächt und zuletzt vernichtetwerden. Wir behaupten, der Kanton Bern habe sich stark gegenseine Verträge mit dem Könige vergangen, und er selbst seidessen nur zu sehr überzeugt; aber er sei auch überzeugt, daßFrankreich ihnen das Beispiel und die Verwände dazu gelieferthabe. Es sei nun Sache des Königs, zu untersuchen, ob sein