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Buch ». Kap itel IV.
mit der augenscheinlichsten Entstellung das Mißlingen dieser Ver-mittlung ganz Willading Schuld giebt, und dann fortfährt, wenndas Gesagte einigen Grund habe, so werde er finden, daß seineMeinung von dem Charakter Willading's dadurch widerlegtwerde. Er sage nicht, daß Willading nicht gut gesinnt sei; aberdie Mittel, die er ergreife, können schlecht sein. Aber wie sollman ihn davon abbringen? Wie sollte man bloß in einem Briefeein Geschäft entwickeln können, welches man in mehren Tagenkaum klar machen könnte? Er stelle jedoch folgende Vermuthungenauf:
Frankreich werde erdrückt werden und es werde keine Redemehr von diesem Reiche sein; England und Holland werden denProtestanten in der Schweiz behülflich sein, die Katholiken zuunterdrücken, und dadurch werde der Name des SchultheißenWillading in großem Ansehen bei seiner Nachkommenschaft bleiben.Aber wenn die Sachen umkehrten und die Katholiken die Herr-schaft des Hauses Österreich der bernischen vorzögen, so würdeder Verfall der Freiheit des einen Theiles den des andern nachsich ziehen, und die Politik unsers Freundes würde ihn zumAbscheu der Nachkommenschaft machen.")
Den 7. Weinmonat bat er von Torcp, ihm das Patent derPension für den Obersten (General) Erlach zu schicken. DieserMann sei nützlich für die Nachrichten aus dem Ausland, nochmehr aber für die Absicht, den Kanton Bern zu gewinnen, wasgeschehen könnte, auch wenn der Schultheiß Willading auf seinenfrühern Grundsätzen verbleiben würde. Er finde ihn zwar einwenig nachgiebiger; aber so lange St. Saphorin durch seinenKanton werde gebraucht werden, so werde er immer Alles, wasWillading sage, nur als Amtspflichtverletzungen und Falschheitenansehen. ro )
’) Bd. V. S. 340. '
”) A. a. O. S. 330.