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Buch >>. Kapitel >V.
verlassen rönnen, weil Beide so hoch dagegen gefehlt haben; daßder König, mein Herr, immer eifrig wünsche, daß die Ruhe derhelvetischen Nation erhalten werde, aber daß es hiezu im In-teresse der Nation liege, für die Zukunft größere Vorsicht zugebrauchen, als sie früher angewandt habe. Der RathsherrTfcharner versicherte mich, daß man sich damit beschäftigen werdeund daß man mir bestimmte Antworten ertheilen werde; dennochhat man solche noch nicht gegeben; vielmehr ist der Mord be-kannt, der vor kurzer Zeit auf dem Territorium von Basel ver-übt wurde. Diese That aber ist auf bestimmten Befehl desKommandanten von Rheinfelden geschehen, wie ich es beweisenkann durch den Bericht, den ich davon den 8. Christmonat er-hielt, obschon der Mord erst den 13. ausgeführt wurde.
4) Es scheint, es sollten der König und die Schweizer alleinsich darüber beklagen, und dennoch thut es keiner von Beiden,und ich vernehme durch wiederholte Berichte, daß der Komman-dant von Rheinfelden von det Eidgenossenschaft begehrt, sie solledas Frickthal und die Waldstätte in ihre Obhut nehmen, welche,wie er behauptet, die Franzosen einnehmen wollen. Was miram meisten auffällt, ist, daß einerseits der Kanton Basel dieandern Kantone auffordert, die Wachfeuer aufzustellen, wie esscheine gegen die Franzosen, und daß andrerseits die Zürchervorschlagen, die Eidgenossenschaft solle von mir und von demAmbaffador des Kaisers das Nämliche begehren, als wären wirBeide in der nämlichen Lage, und als wäre es wahr, daß dieFranzosen eben so wohl wie die Kaiserlichen sich gegen denWortlaut des Traktats von 1702 vergangen hätten.
5) Wenn die Eidgenossenschaft sich an mich wenden würde,aus keinem andern Grund, als um dem Kaiser zu gefallen, sogebe ich zu überlegen, wie meine Antwort beschaffen sein würde.
6) Wenn man hingegen bis zum Beginn des Feldzugs inUnthätigkeit bleibt, so muß ich mit Zuversicht sagen, daß der