Band 
Zweiter Band.
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Instruktion von du îüc siir den Staatsschreibcr Bescnval. ?»10

König an dem Oberrhcin eine beträchtliche Armeeabthcilungaufstellen wird, um sich vor einem -Überfall zu sichern und mitder großen Armee, die bei Straßburg sich aufstellen wird, inVerbindung zu bleiben. In diesem Fall wird die Schweiz ihrLand für beide Parteien müsse» offen lassen, oder während desganzen Feldzugs unter den Waffen stehen, was für die löblicheEidgenossenschaft mit großen Schwierigkeiten verbunden sein wird.

7) Wenn es wahr wäre, daß die Kaiserlichen aufrichtig han-deln wollten, da sie immer so sehr für die Waldstätte besorgtsind und für sie den Schutz der Eidgenossen begehren, so wärees für diese sehr leicht, jene vor jedem Überfalle zu sichern, dennwenn sie einmal durch die Eidgenossen bewacht würden, sokönnten sie die Unternehmungen der Feinde nicht begünstigen,und der König wird seinerseits so kräftige Sicherheiten geben,daß man nichts mehr wird zu befürchten haben. Aber da dieAnschläge der Kaiserlichen nur grobe -Hinterlisten sind, so ist esnöthig, daß die löblichen Kantone Entschlüsse fassen und sichdarüber mit Sr. Majestät verständigen. Über diesen Punkt bitteich den Herrn Stadtschreiber ganz vorzüglich, den Herrn Willa-ding um seinen weisen Rath zu bitten.

8) Das Baölergebiet ist nicht das einzige, welches in diePlane der Feinde aufgenommen ist. Der Herzog von Savoyenschmeichelt sich noch, daß er durch das Bernergebiet in die Frei-grafschaft Burgund werde eindringen können. Da der Königdavon Kenntniß hat, so ist gar nicht zu zweifeln, daß er diekräftigsten Maßregeln ergreifen wird, es zu verhindern. HerrWillading wird über diesen Artikel die Reflexionen machen, dieseines Charakters würdig sind, und der Herr Staatsschreibcrwird die Güte haben, ihm zu bemerken, daß die Korn- undMehlmagazine, die in Morges für Rechnung des Herzogs vonSavoyen errichtet wurden, und die Schiffe von Morges, welchesie transporlirtcu und im Hafen von Morges selbst die savoyische