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Zweiter Band.
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Buch 11. Kapitel IV.

Flagge aufzogen, beweisen, daß entweder die Leute, die inMorges befehlen, bestochene Leute sind, oder daß es dem Staategar nicht mehr daran gelegen ist, irgend ein Maß gegen denKönig zu beobachten, und daß man die Bünde, welche zwischenSr. Majestät und den Eidgenossen bestehen, ganz vergißt, unddaß es, wenn der Ambaffador sich über diese Punkte nicht be-klagt hat, obschon sie Hauptpunkte sind, nur geschah, weil erhofft, daß ein wenig Überlegung zu Hülse kommen und dieSachen leichter in Ordnung bringen wird, als Klagen, in welchesich meistens etwas Bitterkeit mischt.

Endlich ist der Herr Staatsschreiber beschworen, zu versichern,daß ich, so viel von mir abhängt, beitragen werde, das guteEinverständniß des Königs mit dem Kanton Bern wieder her-zustellen, und daß ich, es begegne auch, was da wolle, immerfür den Herrn von Willading alle Hochachtung und Ergeben-heit, die er verdient, bewahren werde. 'I

Den 17. Jänner schrieb der Graf dem König und dankte ihmfür die Gnaden, welche der König für Zurlauben, Reding undAckermann bewillige, und fügt bei, daß sie eben zu rechter Zeitanlangen, denn die demokratischen Stände werden nächstens ihreLandsgemeinden halten, um zu entscheiden, ob man dem Herzogvon Savoyen wolle Truppen liefern oder nicht. Die Anhängerdieses Fürsten, durch die übrigen Feinde des Königs unterstützt,wenden Alles an, um ihren Zweck zu erreichen, und er seiner-seits thue Alles, um ihr Projekt scheitern zu machen, indem da-durch nicht nur die Macht des Herzogs von Savoyen verstärkt,sondern auch die Werbungen für Frankreich erschwert würden.Er werde später die Ehre haben, dem König Diejenigen zunennen, welche durch ihr Verhalten die Billigung Sr. Majestätwerden verdient haben. Er habe sogar Hoffnung, den Plan

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