Band 
Zweiter Band.
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Bericht über die Beendigung des Streites wegen Stein. 321

zu erhalten, welchen die Feinde des Königs geschmiedet haben,um ihm die ganze Eidgenossenschaft zu entfremden, und welcheMittel sie dazu anwenden wollen. Ein Mann, den er glaubegewonnen zu haben, verspreche ihm in wenigen Tagen die Kopiedieses Projektes. Der Schultheiß Besenval sei von der Konfe-renz zu Fraubrunnen zurück. Er habe Willading darin sehrhartnäckig gefunden, daß er nicht zugeben wollte, daß das Geld,welches die von Stein dem Landvogt Ackermann zahlen sollen,unter dem Namen einer Buße bezahlt werde. Obschon Willa-ding während des Aufenthaltes des Ambassadorö zu Baden ein-gewilligt hatte, so war es nun doch auf dem Punkte, daß wegendieser Schwierigkeit die Konferenz sich zerschlagen hätte, wennman nicht endlich einig geworden wäre, daß das Geld alsSchadenersatz gegeben und von den Empfängern als Buße an-genommen werde. Das Wichtigste ist, daß man in dem Vertrage,der zwischen allen mitintereffirten Kantonen errichtet werden soll,förmlich erklären wird, daß alles Vorgegangene ohne Schadenfür die Landesgesetze und Gebräuche sein soll, so daß die Re-gierung dadurch keinen Schaden leiden und fortwährend dieKatholiken 4- *4 Stimmen gegen 1V 2 haben und nichts verlierenwerden. Beide Schultheißen werden, jeder auf seiner Seite,daran arbeiten, das Projekt durchzusetzen. Er schreibe dem Mar-kis Beretti und dem Schultheißen Dürler, daß unter den jetzigenUmständen es besser sei, die Annahme dieses Projekts zu be-wirken, als einen Krieg zu beginnen. Beide werden seineMeinung den Vertrauten des Königs in den intereffirten Kan-tonen mittheilen. Wenn die Protestanten es annehmen, so hoffeer, dieses Geschäft werde keine andern Folgen haben.

Er habe die Ehre gehabt, den 13. Sr. Majestät die Instruk-tion zu schicken, welche er dem Staatsschreiber Besenval über-geben habe. Der König werde nun beigeschlossen die AntwortWillading's auf alle darin enthaltenen Artikel finden, die übrigens