Band 
Zweiter Band.
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523
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Antwort Willad ing's auf die Fragen von dü üüc. 523

auf eine Antwort über die Beobachtung der Neutralität gewartethabe und die Zeit der Eröffnung des Feldzugs herannahe, ohnedaß sie einen Entschluß mitgetheilt haben, so habe Se. Majestätihm befohlen, sie in Kenntniß zu setzen, daß sie die Anlegungvon Verschanzungen aus den Grenzen des Kantons und desBisthums Basel angeordnet habe, um das Elsaß gegen einenEinsall seiner Feinde zu sichern. Diese Drohung werde dieProtestanten in Verlegenheit setzen, und die Ausführung, diekeine großen Kosten verursachen würde, gäbe ihnen noch mehrzu denken. Denn es sei zwar nöthig, in Friedens- und Kriegs-zeiten die Schweizer zu schonen; aber nur Gnaden, ohne einwenig Besorgnisse, werden eben so viel schaden, als sie nützenkönnten. Er sage Sr. Majestät immer unverholen Alles, waser denke; denn da der König das Ebenbild Gottes sei, so ur-theile er nur nach dem Willen, und der seinige könnte nichtreiner sein. ,s )

Die Antworten des Schultheißen Willading, deren in diesemBrief gedacht wird, waren nun folgenden Inhalts:

Auf den 1. Art. antwortete er, daß er sich sehr geehrt findedurch das Zutrauen, das ihm der Herr Ambassador beweise, unddaß er völlig überzeugt sei, daß Se. Exzellenz sehr gute undaufrichtige Gesinnungen gegen die Eidgenossenschaft hege, daßes ihm aber nicht zustehe, dem Herrn Ambassador Rathschlägezu geben.

In Beziehung auf den 2. und 3. Art. anerkannte er, daßder König nach dem Durchzug des Generals Mercy größereSicherheit verlangen müsse, und die in Baden versammeltenlöblichen protestantischen Kantone (er hätte gewünscht, die katho-lischen wären auch dabei gewesen) haben auch mit Eifer darangearbeitet für die Ruhe der Schweiz, ihm dieselbe zu verschaffen.

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