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Zweiter Band.
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Antwort Wtlladiug's auf die Fragen von dü Luc. 323

vielleicht die Parteien zurückhalten. Auf die Frage, ob die Na-tion dann dem Übertreter den Krieg erklären würde, antworteteWillading, er glaube, man sollte es thun, aber ob es geschehenwürde, wisse er nicht.

Wegen des Mordes des Kempf sagte er, er zweifle nichtdaran, daß er auf Befehl des Barons von Neuhoff, Komman-danten von Rheinfelden, verübt worden sei. Er billige ihn nicht;aber dieser Parteigänger hätte sich auch nicht des eidgenössischenBodens bedienen sollen, um mit Brand zu drohen und Kontri-butionen zu begehren.

Über den 4. Art. erwiederte der Schultheiß: Er könne es nichtbergen, daß auf das Gesuch des Kommandanten von RheinfeldenBern den Entschluß gefaßt habe, die Waldstätte neuerdings zubesetzen. Die Gründe, welche früher Bern bewogen haben, eszu thun, seien jetzt noch vorhanden gewesen, denn die Schweizkönne und solle sich nicht von einer einzigen Macht einschließenlassen.

In Antwort auf den 5. und 6. Art. äußerte er sein Erstaunendarüber, daß der König so viele Vorsichtsmaßregeln wegen desElsaßes bei Eröffnung des Feldzuges nehme; es sei doch Sr.Majestät und dem Herrn Ambassador bekannt, daß die Deutschennicht im Stand seien, eine so wichtige Unternehmung zu machen,worauf er herzählte, wie viel Truppen jeder Reichsstand liefere.

Den 7. Art. beantwortete er wie den 2. und 3.

Über den 8. Art. gab er die Antwort, daß der König sichersein könne, daß keine fremden Truppen durch den Kanton Bernmarschiren werden, weil dieser Kanton den Willen und die Krafthabe, sich ihnen zu widersetzen. Wegen des Korns, das derHerzog von Savoyen im Kanton Bern habe auskaufen lassen,wolle er einfach erzählen, wie die Sache sich zugetragen habe.Als ein gewisser Panchaud von Morges vor einigen Jahren inTurin gewesen sei, habe der Herzog ihm vorgeschlagen, 6000 Säcke