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Zweiter Band.
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gortsetzung des Streites der Berner mit dem Bischof. SitS

Am gestrigen Tage habe er den eingeschlossenen Brief desBischofs von Basel erhalten. Derselbe wisse nicht, was er thunsolle. Die katholischen Stände, seine Verbündeten, werden sichnächstens in Lucern versammeln; er sehe aber vor, daß sie sich,ohne einen Beschluß zu fassen, trennen werden. Nach den Be-richten von Bern werden die Protestanten ihrerseits sich den2. Brachmonat in Aarau versammeln. Se. Majestät kenne dieRichtung dieses Kantons, der nicht gewohnt sei, seine Entschlüsse^u ändern. Der Bischof werde nun beraubt werden und dieKatholizität darunter leiden. Er glaube aber, sich jedes Schrittesenthalten zu müssen, damit Se. Majestät nicht ohne Nutzen kom-promittirt werde, und man sich nicht über die Gegenstände, dieer mit Bern werde zu verhandeln haben, ereifere. Wenn je-doch die Katholiken stark in ihn dringen, eine Demonstration zumachen, so werde er seinen Sekretär nach Bern schicken, deraber nur mit großer Umsicht sprechen und handeln werde.

Den 8. Brachmonat sagte der Graf unter Anderm demKönig: Er werde aus den von Lucern erhaltenen Briefen sehen,daß der Schultheiß Dürler, obschon voll Eifers für den Ruhmdes Königs und für die Religion, in die Schlinge gegangen sei,welche ihm der Untervogt Schnorff, der blinde Anbeter (l’ame dam-née) des Grafen von Trautmannsdorff, gelegt habe. Wenn derGraf es durchaus abschlüge, die Schritte zu thun, die man vonihm begehre, so würde man diesen Abschlag benutzen, um dasZutrauen der Katholiken zu ihm zu schwächen. Würde er sichhingegen zu heftig einmischen, so würde Bern ihm einen Ab-schlag geben, wodurch der Charakter, welchen Se. Majestätihm gegeben habe, verletzt würde. Um beiden Schwierigkeitenauszuweichen, werde er morgen seinen Sekretär nach Bernschicken und im Vertrauen dem Schultheißen Willading schreiben,

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