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Zweiter Band.
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Buch II. Kapitel IV.

Elfer für den Ruhm und den Dienst des Königs nicht zu sehrgelobt werden könne. Eine große Anzahl verdienstvoller Männerhelfen ihm, daher man sich sehr verwundern müsse, daß dennochdie Partei von Willading immer die Oberhand behalte.

Er könne nicht umhin, ihm zu sagen, daß die Familie Fischer,welche die Berner Post im Besitz habe, während der ganzen Zeitder Ambassade des Markis von Puisieur sich so sehr für dieFeinde Frankreichs erklärt habe, daß die Briefe des Hofes nichtmehr über Bern gehen konnten, weil sie alle geöffnet und vonden Feinden gelesen oder zurückbehalten wurden. Diese näm-lichen Fischer haben nun mit ihm sprechen lassen, um seine Ge-wogenheit wieder zu erlangen; sie haben seinem Sekretär alleihre frühern Veruntreuungen gestanden, und durch den nämlichenSekretär habe er ihnen wissen lassen, daß er bereit sei, ihnenalles Vergangene zu verzeihen, wenn er wegen ihres zukünf-tigen Benehmens gesichert sei. Die Sache war auf diesem Punkt,als sie der Schultheiß Willading, von dem sie abhängen, zwang,ihre Maske abzulegen und öffentlich zu Gunsten des Castangegen den König zu handeln, was sie mit so wenig Schonungthaten, daß es nöthig wäre, sie zu kränken (mortifier). Zu demEnde hin sollte sich der Minister mit dem Markis von Torcydahin verständigen, daß keine französischen Briefe mehr überBern kommen, noch von dorther angenommen würden, worauseinzig für die Briefe aus der Provence und Languedoc eine Ver-spätung entstehen würde, wenn sie über Besancon nach Hüningenkämen, von wo aus er wöchentlich drei Mal Kouriere erhalte.Er werde die Nothwendigkeit davon erkennen, wenn er wisse,daß er die Briefe an seinen Sekretär alle durch Erpresse schickenmüsse. Frankreichs dort wohnende Freunde dürfen sich nicht

in der Folge bis zum Grade des Generallieuienanis stieg. Im Jahr

4710 ward er auch zum Mitglied des großen Rathes erwählt. Leu,

bei Männlich-