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Zweiter Band.
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Dü Süc fängt an, Feindseligkeiten anzurathe». 55t»

er in seinen frühern Entwürfen immer das Wadtland als einender wichtigsten Punkte aufgestellt habe; es fei daher nöthig, sichdort auf den Fall hin, daß der König in der Folge das großeWerk beginnen wollte, Kreaturen zu bilden.")

In seinem Brief an den König vom 11. März äußert sichder Graf wieder sehr stark gegen Willading. Er nennt ihn denunversöhnlichsten Feind des Königs, der Alles aufopfern würde,um seine Leidenschaft zu befriedigen, und obschon er ihm unterder Hand manchen Freund wegschnappe, so werde ihn das dochnicht hindern, mit den Holländern abzuschließen, und wenn ein-mal dieser Mann auch nicht mehr im Stande sein werde, zuschaden, so werde er doch so viel gewirkt haben, daß seine Nach-folger gezwungen sein werden, wenn sie mit Jhro Majestätunterhandeln, Rücksichten gegen andere Mächte zu beobachten.Wenn der König einst das Gleichgewicht zwischen den Kantonenherstellen und die schwankenden Katholiken unterstützen wolle, sowerde er genöthigt sein, die Macht der Berner zu vermindern."')

Bei Anlaß der starken Bewaffnungen der Berner schrieb derGraf dem Herzog von Maine den 27. April: Jetzt wäre eineherrliche Gelegenheit, in das Wadtland einzufallen, während esgänzlich entblößt sei. 48 )

Den 25. Mai schrieb er dem Markis von Torcy: Die Schweiz,welche der Markis nicht nenne, kenne vielleicht das Wadtlandnicht so genau, wie er selbst; Torcy solle trachten, den Königzu bereden, daß er den ernsten Entschluß fasse, sich der schwei-zerischen Nation zu bemächtigen, so werde er ihm einen Planmachen, der klar zeigen werde, daß er nicht leichtfertig zu Werkegehe (que je ne yole pas le papillion). Aber hiezu müsse manTruppen und Geld haben und wissen, was man von den

") Bd. vu. S. 158.

") A. a. O. S. 170.

") A. a. O. S. 2aa.