Band 
Zweiter Band.
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Die feindselige Sprache von du Lüc wird immer stärker. Mit

treue Verbündete, die Protestanten aber als Leute ohne Treuund Glauben betrachten.

Es wäre sehr leicht, das Wadtland aufzuwiegeln; der Adelund das Volk seien wegen der Art, wie sie behandelt werden,sehr geneigt dazu. Man müßte sich aber des Herzogs vonSavoyen versichern, denn unter dem Vorwand seiner altenRechte könnte er vielleicht in seine Besitzungen einrücken wollen.Man müsse ihn daher für das Projekt gewinnen, daß aus demWadtlande eine eigene Republik gebildet werde, welche unterdem Schutze des Königs stehen und mit den katholischen Ortenverbündet sein sollte. Der Kanton Bern käme so in seinenvorigen Zustand und bliebe dann Frankreich ergeben, was nie-mals stattfinden werde, so lange er so mächtig sei.

Zu der Zeit, als der Markiö von Puist'eur seine Denkschriftschrieb, hatten die Berner das Salzwerk von Aigle noch nicht,welches sie dereinst in den Stand setzen wird, das französischeSalz entbehren zu können.

Um sie im Zaum zu halten, müsse man aus Versoir einenKriegsplatz machen, damit man sie, wenn es nicht durch Freund-schaft und durch den Bund geschehen könnte, durch Gewalt inSchranken halten könnte. 52 )

Den 30. Wintermonat 1712 schrieb der Graf an den Königviel offener und stärker gegen Bern als früher, was wohl be-weist, daß sein allmäliges, aber unaufhörliches Bestreben, denKönig gegen Bern zu stimmen, bereits gewirkt hatte.

Er sagt in diesem Schreiben, er habe dem Markis von Torcyeine Art Tagebuch geschickt über die Verhandlungen des großenRathes in Bern. Der Schultheiß Grafenried und einige andereGutgesinnte rathen ihm, sich über die zwei protestantischen Kan-tone zu beklagen, deren Abgeordnete in Regensburg und Wien

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