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Zweiter Band.
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Neue Denkschrift von dii Liic gegen Bern.

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der Monarchie zu schaden, so wie von ihrer Wuch, so viel ihreSchwäche es gestattet, derselben Hindernisse in den Weg zulegen, und von ihrer Verbindung mit den Feinden der Krone,Alles mit Hintansetzung des Bundes, der so viel beigetragenhat, die Freiheit der Schweiz zu erhalten. Wer sieht nicht, daßdie Schwächung der Katholischen, die stets Frankreich anhänglichwaren, den Kredit der Krone in der Schweiz bedeutend ver-mindern muß?

„Der Hof wird sich erinnern, daß die Berner während derletzten Neuenburgcr Revolution beschlossen hatten, den deutschenTruppen den Durchpaß zu einem Einfall in die FreigrafschaftBurgund zu gestatten auf den Fall, daß der Herr Marschall vonVillars, wie man damals erwartete, in dieses Fürstenthum ein-dringen würde, und man kann nicht läugnen, daß die Folgendieses Vorhabens bei der damaligen Lage der Dinge sehr schäd-lich geworden wären.

„Die Erfahrung lehrt uns, daß die Zeit immer mit kleinenVeränderungen die nämlichen Ereignisse wieder herbeiführt, unddaß man nie sicher ist, daß ein vorübergegangenes Übel nichtwieder zurückkehre. Man muß also alle nöthige Vorsicht brauchen,ihm vorzubeugen.

„Wenn das eben Angeführte wahr ist, so war es gewiß nie-mals nöthiger, ernste Betrachtungen anzustellen, als jetzt; denndie Nachbarschaft des Herzogs von Savoyen mit dem KantonBern, der an die Freigrafschaft Burgund grenzt, kann in Zeiteneiner Minoerjährigkeit des Königs sehr gefährlich werden, vor-züglich weil der Eine von so leidenschaftlicher Vergrößerungssuchtbeherrscht wird, der Andere aber so eifrig wünscht, die Franzosenvon seinen Grenzen zu entferne», so daß eine VereinigungBeide? nicht unmöglich wäre.

„Aber wenn auch dieses nicht zu fürchten wäre, so bliebe esdennoch immer im Interesse Frankreichs, diesen Kanton zu