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Buch II. Kapitel IV.
des Körpers und der Theile, die ihn bilden, durchaus noth-wendige Sache sei, so müsse er daraus schließen, daß die Ge-schäftigkeit des St. Saphorin nicht am Platze sei, indem Bernwährend der letzten Unruhen beständig Beweise von den Gesin-nungen des Königs erhalten habe, und wenn er ihnen seit demFrieden gesagt habe, daß eine Annäherung der Gemüther nöthigsei, so habe er ihnen gleichzeitig auch gesagt, daß er wedermittelbar noch unmittelbar irgend etwas thun würde, ohne vor-her mit ihrem Stand darüber einverstanden zu sein. Habe manalso Ursache, Mißtrauen in Jemanden zu setzen, so könne esnicht den König, seinen Herrn, treffen, woraus sich ergebe, daßdie Schritte, die man bei der Königin von Großbritannien ge-than habe, unpassend waren.
Er möchte ihn also liber die wahren Gesinnungen seinerHerren und Obern belehren, ob sie wünschen, daß er die Pro-jekte, die sie und er selbst gemacht haben, verfolge. Er werdenach Lucern und in andere Orte gehen und nichts versäumen,zu entdecken, wo der Fehler stecke; dann wollen sie Beide trachten,die Mittel aufzufinden. Indessen solle Herr Thormann sich ge-fälligst die Bemerkungen, die er ihm gemacht, ins Gedächtnißzurückrufen, daß man nämlich, wenn man wolle, daß er für dasallgemeine Wohl der Schweiz arbeite, dem König und seinemMinister ein gewisses Zutrauen schenken müsse. Finde man aberdiesen Weg nicht gut, oder sei er Denen nicht angenehm, die imRathe sitzen, so sei nichts leichter, als die Sache fallen zu lassen;denn er schwöre ihm bei Allem, was heilig sei, daß er niemalsetwas Anderes gewollt habe, als die Gemüther vereinigen undden alten Zustand in Helvetien wieder aufblühen zu machen,der seinem Ruin entgegen zu gehen scheine, obschon es an diesemKörper Glieder habe, die jetzt viel stärker seien, als sie im An-sang waren. Aber wie große Macht man auch diesen gebe, sowerde sie dennoch, wenn die andern sich von ihnen trennen oder