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vortrefflich, zu fördern. Wie er vor dem Untersuchungs-Ausschusserklärte, wäre es ihm allerdings lieber gewesen, nichts mit Garibaldizu thun gehabt zu haben; aber er hätte ihn „als ein Werkzeug(outil)“ empfangen, welches ihm aufgedrungen worden wäre, under hätte versuchen müssen, davon Nutzen zu ziehen. Das gari-baldinische Heer wäre ein schwer zu handhabender Truppenkörpergewesen; „es befand sich unter unserem Befehl“, sagte er, „ohnedass es in einer genau abgegrenzten Weise darunter stand, undGaribaldi entzog sich seiner Persönlichkeit wegen der Rangordnung(hierarchie); man musste mit ihm italienisch sprechen, man musstesich an seine Biederkeit (loyaute) wenden und verschiedene Mittelins Spiel ziehen, die nicht in unseren französischen Gewohnheitenliegen .“') Garibaldi war für Frankreich, wie de Mazade 2 ) treffendbemerkt, „meistens ein rauschendes hors d’oeuvre oder eine Ver-legenheit vom ersten bis zum letzten Augenblick “
Die Eigenart der Stellung Garibaldis hatte auch für ihn seihstgrosse Schwierigkeiten im Gefolge. Fast alle französischen Generalebetrachteten ihn als Ausländer und für nicht berechtigt, den Befehlüber französische Truppen zu führen; auch aus politischen undreligiösen Gründen weigerte sich Jeder, unter seinen Befehl zutreten; selbst General Pellissier, der persönlich viel für ihn übrighatte, wurde, ungeachtet er in demselben Orte und zu gleichemZwecke mit ihm zusammenzuwirken berufen war, ihm nicht unter-geordnet, sondern blieb selbständig, was zu den bedenklichstenReibungen führen musste. Diese Abneigung erstreckte sich sogarauf die Führer der in Garibaldis Nachbarschaft operirendenTruppen; so weigerte sich der Freikorpsführer Colonel Bourras,der im November und Dezember sich im Saöne-Thal aufhielt,bestimmt, mit jenem zusammenzuwirken, und Bourbaki, dessen linkeSeite bei seinem Vormarsch auf Beifort zu decken Garibaldi an-gewiesen wurde, trat thatsächlich mit ihm, wie er vor dem Unter-suchungs-Ausschuss aussagte, niemals „in irgend welche Art vonVerbindung, weder durch Fussgänger noch durch Reiter“ 1 ) (wohlaber einmal schriftlich durch Vermitteluug de Serres’. A. d. V.)
Dass der Italiener auch vielfach bei den unteren Führern und beidenMannschaften,soweitsielegitimistisch,orleanistisch,bonapartistischund ultramontan waren, auf Widerwillen stiess und dadurch zahlreicheSchwierigkeiten entstanden, ist schon oben erwähnt worden, ebenso,dass ganze Truppentheile sich weigerten, einem Fremden zu gehorchen;ja selbst Freikorps aus dem Gebiete der Vogesen wollten nicht unter
1 \ Per. II 168. — 2 ) E. p. III 355.