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Thatsachen aufzuzälilen. Verlangen Sie es, werde ich berichten.Einen Untersuchungs-Ausschuss zöge ich vor.
„Das Beste wäre, wenn Garibaldi auf eine Rolle verzichtete,welche zu spielen ihm sein Zustand unmöglich macht, oder wennein mit genügenden Vollmachten ausgerüsteter Abgesandter käme,,um das Heer zu reinigen und auf Ordnung zu halten.“
Wenige Tage später aber hatte sich Garibaldis Zustand so-weit gebessert, dass Bartholdi, Delegirter des Ministeriums bei derVogesenarmee, am 9. an Freycinet telegraphirte, '•) Gauckler hättesehr übertrieben. Garibaldi befände sich wohler und könnte nochgute Dienste leisten; ihn zum Abgang aufzufordern, würde schwereUnzuträglichkeiten mit sich bringen. —
Einen hohen Grad von Einsicht sprechen Bordone selbst seineärgsten Feinde nicht ab, allerdings meint Middleton, 2 ) sie wärevon der Art der Helden, welche die Jahrbücher der Gerichte zubereichern pflegten, das Ich spräche in seinem Herzen sehr laut.Er besass einen sehr lebhaften Geist und offenen Kopf und erfasstedas Wesen der vorkommenden Fragen schnell; er hatte Sinn undviel Geschick zu grösserer Arbeit, ebenso wie eine bemerkenswertheBetriebsamkeit und Thätigkeit im Dienst. Durch seine Hände gingenalle Geschäfte des Heeres; er schrieb alle Befehle selbst, nahm alleDepeschen in Empfang und verhörte alle Spione persönlich. 3 ) LuceVilliard, der mit ihm sehr hart umgegangen sein will, giebt ihmvor dem parlamentarischen Ausschuss 4 ) das Zeugniss, dass er esverstanden habe, seine Leute arbeiten zu lasseu; man habe Tag undNacht in seinen Schreibstuben für die Organisation des Heeres ge-arbeitet. Dies bezieht sich aber nur auf die laufenden Geschäfte.Für die Leitung jedoch fand er an den übrigen Generalstabs-Offizieren nur ungenügende Unterstützung. Da er alles allein machenmusste, so hatte dies den Nachtheil im Gefolge, dass er sichin Kleinigkeiten und Kleinlichkeiten vertiefte und dadurch denUeberblick über das Ganze verlor; er kam schliesslich so weit, dasSchicksal der Vogesenarmee mit dem Frankreichs zu verwechseln.Diese Selbstüberschätzung war ganz unbegründet; denn Bordoneverstand nichts von höherer Truppenführung, ebensowenig besass erdiejenigen militärischen Kenntnisse und geistige Ueberlegenheit,um als Generalstabschef die Ergänzung eines körperlich unfähigen.Oberbefehlshabers zu bilden. Cremer und Poullet 5 ) halten ihnmehr für einen Mann der That als des Raths und glauben, er
J ) Per. II ß52 No. 7342. — 2 ) Mid. 328. — 3 ) Ga. 256. — b E. p. VI 306- 5 ) C. P. 83.