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Autun erschienenen General Pradier bekommen haben sollte, welcheranmassende Forderungen an ihn gestellt hätte. Es waren dies offen-bar Vorwände, weil man nichts thun wollte. Vielleicht war aufdiese Weigerung auch die Garibaldi und Cremer am 20. .seitensdes Präfekten der Haute-Marne zugegangene Nachricht vom Ein-treffen von 20000 Mann (VII. Korps) bei Chätillon s/S. mit derBestimmung, in der Cöte d’Or zu operiren, nicht ohne Einflussgeblieben x ) Dagegen erklärte man sich telegraphisch gern bereit,raitzuwirken, sobald de Serres in Autun erschienen und mit ihmdie näheren Verabredungen getroffen wären. Als dieser am23. Dezember eintraf, wurde anscheinend ein vollkommenes Ein-vernehmen erzielt und de Serres konnte an Freycinet berichten,dass Garibaldi der „ergebenste Mitarbeiter (collaborateur)“ seinwürde. In seiner Aussage vor dem parlamentarischen Ausschusserklärte er auf Befragen über die der Vogesenarmee bei Beginndes Bourbakischen Vormarsches gestellte Aufgabe, dass sie „dieLinie von Dijon über Thil Chätel nach Selongey besetzen undvertheidigen, mit anderen Worten die betreffenden Uebergänge undStellungen des Val Suzon, des Ignon und der Tille festhaltensollte ... In den mündlichen Besprechungen, die ich mit demdamals erkrankten Garibaldi und mit dem damaligen ColonelBordone in seinem Kabinet gehabt habe, bestand vollkommenesEinverständniss darüber, dass, während General Bourbakis Heer dieOgnonlinie überschritt und in der Richtung auf Vesoul nach deräussersten Rechten hinaufmarschirte, um dann nach Beifort hinabzuschrägen, Garibaldi Alles thun sollte, um die Linie zwischenDijon und Langres zu halten und die Linke des Heeres zu decken,so lange Bourbaki über die Höhe von Vesoul noch nicht hinaus-gekommen wäre.“ 2 )
Bei diesen Verabredungen wurde von der Regierungsseite derFehler gemacht, dass man Garibaldi keinen bestimmten Befehl oderAuftrag gab, sondern mit ihm diplomatisch verfuhr, wenn auchdie Ausschliesslichkeit der Stellung Garibaldis in dem Heere Frank-reichs bei seiner Empfindlichkeit eine besonders zartfühlende Be-handlung nötbig machte. De Serres sagt: „In dem Verhältnissdes Kriegs-Ministeriums zu Garibaldi hat man immer eine nichtbefehlende Stellung eingenommen. So stellte ich in meinen Be-ziehungen zu Garibaldi immer meine Mittheilimgen gleichsam wieGedanken hin, die seiner Beurtheiluug unterbreitet würden. ImAllgemeinen deutete man ihm an, was geschehen könnte, ohne
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