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dieser Stadt mitzuwirken. 1 ) Im Besonderen lag diese den TruppenPellissiers ob 2 ) und sollte indirekt durch eineu Vorstoss der Vogesen-armee vorwärts Dijon auf den Gegner gefördert werden, wozu BourbakiGaribaldi durch deSerres aufforderte und worauf er bestimmt rechnete. 3 )Ausserdem liess er durch Frey einet die 2. Infanterie-Brigade der1. Division und 2 Batterien des 15. Korps unter General Questelnebst dem zu St. Amand befindlichen Brückentrain am 3. vonBonrges schleunigst mit der Eisenbahn nach Dijon befördern. 4 )Trotzdem zeigte sich Freycinet noch in den späten Abendstundendieses Tages sehr besorgt: er hielt die Stadt durch Pellisier unddie Brigade Questel noch nicht für genügend gesichert und machteBourbaki darauf aufmerksam, ob nicht gerade der Mangel an einerhinreichenden Besatzung den Feind zum Anmarsch herausgeforderthätte. Ergäben Bourbakis Aufklärungen eine bedrohliche gegnerischeStärke, so rieth er ihm, die bei Fortsetzung seines Vormarschesals Grundlinie für seine Verbindungen und seine Verpflegung fürihn hochwichtige Stadt durch Heranziehung Garibaldis, Cremersoder einer ganzen Division des 15. Korps vollkommen sicher zu
!) lieber diesen Punkt bringen die französischen Darstellungen vielUnrichtiges. Nach Bourbakis ausführlichem Bericht an das Kriegs-Ministerium vom 3. Januar 1022 A. (Per. II. 624 No. 7220) hatte erCremer vorgeschrieben, „nach Dijon zurückzumarschiren, wenn die Be-drohung ernsthaft genug würde, um diese Bewegung zu rechtfertigen,im entgegengesetzten Palle aber in dem von ihm zwischen Dijon undChamplitte gewählten Nachtquartier stehen zu bleiben und weitere Wei-sungen abzuwarten.“ Im Laufe des 3. sei die Division Cremer zu Orgeux,10 km von Dijon, eingetroffen; dasselbe Datum findet sich auch inBourbakis Depesche von 5 22 A. (Per. II 622 No. 7202) und de Serres'vom 4. Januar 3 V. (Ebd. 627 No. 7327). Hiermit stimmt auch desLetzteren Depesche vom 2. 6 22 A. (Ebd. 614 No. 750) überein, welchemeldet, dass Cremer angewiesen sei, in seinem Nachtlager vom 2. Haltzu machen und die Ereignisse abzuwarten. Abweichend von diesenamtlichen Angaben sagt Poullet (Cr. 55), dass Cremer erst in der Nachtvom 4. zum 5. in Folge der falschen Meldung, wonach eine starke preussisclieHeersäule von Montbard auf Dijon marschirte, den Befehl erhalten habe,nach der Hauptstadt der Cote d’Or zurückzumarschiren und dass erin Folge dessen 6 km östlich der Stadt Stellung genommen habe. Ausdem weiteren Zusammenhänge müsste man annehmen, dass Cremer erstam 4., nachdem Pellissier am 3. angekommen, von Dijon nach Fontaine-Franqaise abgerückt sei. Auch nach Janin (II 140) soll Cremer erst am5. sein Stabsquartier zu Orgeux genommen haben. Diese beiden Angabensind irrthümlich, denn thatsächlich ist Pellissier schon am 29. Dezembergegen Abend in Dijon eingerückt (Pel. 74) und wurde am 30. von Cremermit dem Oberbefehl über die in Dijon untergebrachten Truppen betraut.(Ebd. 75.) Nach Pellissiers Angabe (Ebd 79) soll Cremer schon am Abenddes 2. Januars nach Orgeux zurückgekehrt sein; auch dies ist nach denvorstehend angeführten Depeschen unmöglich. — 2 ) Per. II 608 No. 798.— 3 ) Per. II 612 No. 7101. — *) Ebd. No. 792 und S. 615 No. 7734.Am Abend des 3. war diese Brigade noch nicht in Dijon eingetroffen undwurde für den 4. erwartet. (Ebd. S. 627 No. 7221.) Am 6. hatte sieBourbaki von Dijon bereits wieder zur Hauptarmee herangezogen. (Ebd.S. 639 No. 7465.)