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Sande, theils in den SteingäDgen des Erdbodens zu verlieren, sodass das Flüsschen Dijon nur während vier Monate des Jahresund gelegentlich nach starkem Gewitterregen erreicht. Beim altenKapuzinerkloster oberhalb der Stadt theilt er sich in zwei Arme,wovon einer in einem 1200 m langen gewölbten Kanal durchdie Stadt läuft und sich in der Ouche verliert, während der andere,,der Arm der Vieux Terreaux, die Vorstädte begleitet oder durch-quert und erst unterhalb Longvic mündet.
Der 1832 vollendete Canal de Bourgogne ist eine derwichtigsten Schifffahrts-Verbindungen Frankreichs; denn er vereinigtdie Schifffahrt der — bereits mit Loire und Rhein verbundenen— Seine mit der ebenfalls an den Rhein angeschlossenen Rhone.Sein Gefall auf der Rhöneabdachung beträgt 199,080 m, welchesdurch 76 Schleusen eingebracht wird; er ist für Schiffe von1,30 m Tiefgang und von 100 bis 150 Tonnen Gehalt benutzbar.Durch die Yonne wird er mit dem Seine-Gebiet verbunden, verfolgtdann in östlicher Richtung die Thäler des Armaiifon, der Brenneund der Vandenesse, um in das Ouchethal bis Dijon überzugehenund beim Eintritt in die burgundische Ebene fast in gerader Liniezwischen Ouche und Vouge der Saöne bei St. Jean de Losne zu-zustreben. Von Pont d’Ouche aus kanalisirt er die Ouche undbleibt bis Dijon immer auf ihrem rechten Ufer, nur wenige Metervon ihr, schon wegen der Enge des Thaies, entfernt.
Für die vorliegende Arbeit ist eine nähere Charakteristik des*Geländes zwischen Ouche und Suzon von Wichtigkeit. Auf demlinken Oucheufer steigt dasselbe nördlich der Strasse von Sombernonüber Pont de Pany nach Velars anfangs mit verhältnissmässigsanften Abhängen, welche zeitweise von Kuppen mit geneigtenAbfällen gekrönt sind, empor. Jenseits des Halbkreises von Som-bernon über Savigny sous Malain, Baulme la Roche, Malain, Anceyund Lanteney aber stösst man auf eine Höhenkette, welche nachNorden in sehr steilen Abfällen ansteigt und sich dann gegenOsten nach der Ouche gegen Plombieres und Talant senkt. Ander Wasserscheide zwischen Ouche und Suzon gehen diese Höhenin einen langen und breiten, zungenförmigen Rücken über, aufwelchem die Dörfer Pasques, Prdnois und Darois liegen und dersich gegen Norden nach den Abfällen des Val Suzon allmählichsenkt. Letztere endigen in nordöstlicher Richtung kurz vor Messignyund entsenden von da nach rückwärts rechtwinklig in südwestlicherRichtung einen Steilabfall, so dass sich innerhalb der Eckpunkte
i) Jo.