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die Kompagnien der Isere führten; gerade in Folge meiner Schrittewurde Rostaing zum Commandant ernannt.“ —
Garibaldi nahm Abends bei seiner Rückfahrt die Fahne gleichnach Dijon mit, wo sie am 24. Januar, von einem garibaldinischenOffizier und einem Zug Husaren begleitet, unter ungeheurem Jubelder Bevölkerung durch die Strassen geführt') und beiGuipet, rue Vaillant, photographirt wurde. 2 ) Durch diese öffentlicheAusstellung am Tage nach dem Gefecht erklärt sich der Irrthumder mehrfach vorgekommenen Angabe, dass die Fahne erst am24. auf dem Schlachtfelde aufgefunden worden sei. —
In welchem Zustande gelangte die Fahne infranzösische Gewalt? Ricciotti hatte der 8. Brigade mit-getheilt, sie sei zerschossen aufgefunden worden; Bordone sagtin seinem Buche: 3 ) „mit von einem Granatsplitter zer-brochener Stange“ und im Briefe an die „Illustration“: „ihreStange war durch ein Geschoss (projectile) zerbrochen.“ In«seiner Depesche vom 24. Januar 1871 an Steenackers 4 ) telegraphirter: die erste dem Feinde abgenommene Fahne ist prächtig(magnifique), wobei es zweifelhaft bleibt, ob dieser Ausdruck dieSchönheit ihrer Ausführung oder ihre gute Erhaltung zu bedeutenhat. Capitaine Dunieres schreibt im „Reveil du Dauphine“ vom10. Juli 1880: „Man hat ebenfalls gesagt, dass sie von tausendKugeln durchlöchert, mit Blut bedeckt gewesen wäre; das ist ebensowenig wahr; die Stange allein war durch eine Kugel zer-schmettert worden.“ Dieser letztere Umstand wird, wie oben angeführt, in Curtats Briefen bestätigt. Morin schreibt, 5 ) dass die Fahne„mit durch einen Granatsplitter zerschmetterterStange“ in den Händen der 4. Brigade blieb. Im „Temps“ vom18. Dezember 1893 6 ) heisst es: „Als die Deutschen sahen, dassihre Fahne mitten durch den Pulverdampf von dannen ging, ver-doppelten sie die Kraft ihres Feuers und eine ihrer Kugeln zerbrachden auf Curtats Schultern befindlichen Fahnenstock, dessen unteresEnde zur Erde fiel und niemals wiedergefunden wurde.“ Wenneine preussische Kugel die Fahne getroffen hat, so kann dies nachdem Gesagten nur ein Zufallstreffer gewesen sein. Dagegen warnach deutschen Angaben 7 ) „die Fahnenstange bereits von einerKugel zerschmettert, als Lieutenant v. Puttkamer die Fahne ergriff
0 Th. 605. - 2 ) LdE. Dr. - 3) Bo. 344. - 4 ) Per. II. 745. —
5 ) M. 6. — 6 ) Auch „Petit Nigois“ No. 304 vom 2. November 1896. —
0 Ygl. „Thorner Presse“ vom 9. Dezember 1896.
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