wird hoffentlich durch die grössere Anzahl von Figuren, die eineSeparatausgabe der Tafeln ermöglichte, genügend aufgewogen.
Um dem Anfänger beim ersten Studium die richtige Vorstellungder zur Sprache kommenden Curven und Flächen zu erleichtern, istauf die Anfertigung der Tafeln, sowie auf deren Correctur diemöglichste Sorgfalt sowohl von Seite des Herrn Verlegers, als auchvon Seite des Herausgebers verwendet worden. Dass nichtsdesto-weniger manche Figur von der mathematischen Genauigkeit mehroder weniger abweicht, bedarf wohl keiner besonderen Entschul-digung, wenn man der eigenthümlichen Schwierigkeit Rechnungtragen will, welche die Uebertragung vom Papier auf den Steinmit sich bringt.
Selbstverständlich soll durch den Gebrauch der vorliegendenTafeln die eigene Arbeit des Lesers keineswegs entbehrlich gemacht,sondern vielmehr angeregt und zugleich erleichtert werden. Mögendie Hifstafeln in diesem Sinne manchem Lehrer und manchemStudirenden als nützliche Ergänzung der Sohncke’schen Aufgaben-sammlung willkommen sein, und mögen sie in vielen höheren mathe-matischen Lehranstalten Eingang finden.
Lausanne, im Januar 1876.
H. Arnstein.