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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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Allein bevor diese Erlaubniß eingetroffen war, hattedas Volk die Thüre bereits eingebrochen. In Folgedessen verbreitete sich der größte Theil derer, die sich nuraus Neugierde dem Zug angeschlossen hatten, in denGarten der Tuilerien, daranf verzichtend, die National-versammlung und das Schloß zu betreten.

Als aber nach zugesicherter Erlaubniß, vor der Na-tionalversammlung zu defiliren, „Sammlung" geschlagenwurde, strömte diese zerstreute Masse wieder zusammen,um so zahlreich wie möglich vor der Nationalver-ammlung zu erscheinen.

Huguenin, den wir später noch näher kennen lernenwerden, führte das Wort. Nachdem er verkündet, „das„Blut der offenkundigen Verschwörer werde stießen,"fügte er bei: „Ein einzelner Mensch dürfe nicht den„Willen von 25 Millionen beschränken." Schließlichverlangte er vor der Nationalversammlung defiliren zudürfen.

Der Präsident Franyois (von Nantes) erwiederte:„Die Nationalversammlung werde, wenn Verschwörungen„bestehen sollten, dieselben zu vereiteln wissen. Die Be-strafung der Schuldigen komme aber einzig dem Ge--,setze zu."

Die Mehrheit der Nationalversammlung aber willigte,ohne die dagegen erhobenen Einsprachen zu berücksichtigen,in das Defiliren der die Bittsteller begleitenden Volks-masse ein.

An der Spitze derselben waren der frühere MarquisSaint Huruges und der Bierbrauer Santerre, diesich am Fuß der Rednerbühne aufstellten.

Hinter ihnen strömte ein Haufen von Männern, Frauenund Kindern herein, die Einen unbewaffnet. Andere die