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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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Huguenin. An welchem Tag haben Sie den Be-fehl des Maire erhalten?

Mandat. Vor drei Tagen; der Befehl liegt imSchloß, ich bin bereit, ihn vorzulegen.

In Folge dieser Antwort wnrde Trnchon an Petionabgeordnet, um ihn dießfalls zu vernehmen.

Huguenin. Welche Befehle haben Sie dem PostenHenri IV ertheilt?

Mandat. Die Art und Weise, wie die Befehleertheilt werden, ist folgende: der Oberkommandant, gibtseine Befehle dem Legionschef und dieser theilt sie denBataillonen mit. In Betreff der Aufstellung der Kano-nen habe ich keine Befehle ertheilt, diese gehören zu denBataillonen.

Huguenin. Haben Sie nicht heute,Morgen denMaire im Schloß zurückgehalten?

Mandat. Die Nationalgarde hat dem Maire allemögliche Achtung bezeugt, derselbe ist nicht im Schloßzurückgehalten worden, ich persönlich habe ihn begrüßt> und mich dann zurückgezogen.

Huguenin. Wer hat gestern in Ihrer Gegenwartim Schloß geschrieben? ^

Mandat.. Mein Sekretär.

Auf dieß erwiederte der Munizipalrath Mouchet,der mit einigen seiner Kollegen diesem Verhör beiwohnte:

Ich habe selbst mitangehört, daß der Sekretär sichdahin aussprach, „der Maire ist anwesend, er wird nichtmehr herausgelassen werden." Einer meiner Kollegenhat dieß auch gehört, und da diese Aeußerung einigenMitgliedern der Nationalversammlung mitgetheilt wordenist, so hat sie die Vorladung des Maire vor die Schran-ken dieser Versammlung veranlaßt. Ich füge bei, daß