150
Mandat einigen Grenadieren der Sektion Gravilliers ge-sagt hat, „sie sollen Petion herbringen, sein Kopf hafte„für die geringste Unruhe."
Die Versammlung der Sektionsabgeordneten beschloßhierauf, den Maire über dieses neue Faktum einzuver-nehmen und dasselbe der Nationalversammlung und demGeneralrath der Gemeinde zu gutfindender Verfügungmitzutheilen. Allein davon sofort wieder zurückkommend,wurde folgender Beschluß gefaßt:
„In Erwägung, daß die Leitung der bewaffneten Macht nicht„länger den Händen der erklärtesten Feinde des Volks anvertraut„bleiben darf;
„daß die Wohlfahrt des Volks nur durck einen Militär ge-fördert werden kann, der sein Vertrauen besitzt, der das Volk„liebt und von diesem geliebt wird;
„daß ein solcher Militär säht, sein muß, die öffentliche Ge-„walt zu leiten, und Willens, sie nur gegen die Feinde des„Vaterlandes und nicht gegen seine Mitbürger zu richten; —„soll sofort ein provisorischer Oberkommandant gewählt werden.-'
Hierauf wurde der Bürger Santerre, „als durchseinen Patriotismus und die vielen, der Revolution ge-leisteten Dienste hinlänglich bekannt," einstimmig zumOberkommandanten ernannt.
Gleichzeitig genehmigte die Versammlung die durchdie Sektionen der Gravilliers und des Faubourg Poisson-nitzre erfolgte Ersetzung der betreffenden Bataillonskom-mandanten durch andere von ihrer Wahl.
Nach diesem Zwischenakt setzte Huguenin sein Verhörwieder fort und suchte von Mandat die Stärke der Be-satzung des Schlosses zu erfahren.
Huguenin. Wie viele Truppen haben Sie in denTuilerien konzentrirt?
Mandat. Die Nationalgarde ist gewöhnlich 600