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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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Wunsch, die Reihen der Soldaten zu durchschreiten, dieihm diesen Beweis von Ergebenheit und Treue gegebenhatten. Viele seiner Getreuen schlössen sich an, und woder Zug durchkam, wiederhallten die Gewölbe der Tui-lerien vom Ruf „es lebe der König".

„Fürchten Sie nicht, Sire, die Wiederkehr des„20. Juni, wir werden diese Schmach auswischen, unser„letzter Blutstropfen gehört Ihnen," so schwuren Vieledem Könige zu.

Unten an der Treppe angelangt, hieß der König seinGeleit zurückbleiben, indem er nur von der Nationalgardebegleitet sein wollte*).

In der Vorhalle (Vestibüle) zur großen Treppe warenbeiläufig 20 Artilleristen aufgestellt, deren finstere Haltungund unzufriedener Ausdruck mit dem allgemeinen Jubelauffallend kontrastirte **).

Von den Nationalgarden aber, die im Hof standen,wurde der König mit lebhaftem Zuruf begrüßt. DieKönigin und Madame Elisabeth hatten aus dein Fensterzugesehen und neue Hoffnung geschöpft. Bald abernahm der Ruf „es lebe die Nation" überstand, einzelneKompagnien schwiegen und bemerkten ihren Offizieren,die sie aufforderten, „es lebe der König" zu rufen, eszieme sich dieß unter den Waffen nicht.

Als der König dem großen Thor gegenüber war,das auf den Carrouselplatz führt, öffnete sich dasselbeplötzlich, uni drei Bataillone Nationalgarde einzulassen.

Diese riefen, ihre Säbel und Gewehre schwingend,

*) „llester LIessieurs, so no veux etro ontonis gue <to

Zaräs nationslsch sagte der König. Siebe Mortimer-Ter-naux, Band II, Seite 285.

Siehe Bigot de Sainte Croix, Seite 40.