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i Unter solchen Verhältnissen war die Aufregung im> Schlosse groß. Als der König, verstimmt und nieder-; geschlagen, wieder eintrat, sagte die Königin, von einerj richtigen Ahnung durchdrungen, leise zu Frau v. Campan:„Alles ist verloren; diese Revue hat mehr geschadet alsgenutzt" *).
Wirklich war durch sie der Beweis geleistet worden,s daß man auf einen großen Theil der Truppen, die zumSchutz der königlichen Familie aufgestellt worden waren,im Falle eines ernsten Angriffes nicht zählen dürfe. DieFrage war somit nur noch die, ob ein solcher wirklichzu besorgen sei oder nicht.
Darüber konnte man aber, nachdem um halb 8 Uhr**)die Beschlüsse des Hotel de Ville im Schloß bekannt ge-worden waren, nicht mehr zweifelhaft sein, zumal dasGeschrei der sich auf dem Carrouselplatz immer dichtersammelnden Masse die Bewohner der Tuilerien über ihre! Absichten nicht im Unklaren ließ.
Unter solchen Verhältnissen hielten die Departemental-! und Munizipalbeamten unter sich darüber Rath, wasihre Pflicht erheische.
I Die beiden Munizipalräthe Leroux und Borie, welche! mehrere Nationalgarden mit dem Auftrag nach dem Hotelde Ville geschickt hatten, dort Instruktionen für sie zuholen, warteten umsonst auf deren Rückkehr.
Während die Departementalräthe nach der National-- Versammlung zu gehen beabsichtigten, um dieser Bericht
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Siehe Louvsnirs äo Uaäsmo Lampan, Band U, S. 244.
**) Siehe den in eigener Broschüre erschienenen Bericht desJustizministers Dejoly.
Der 10. August 17SS,
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