176
auszuweichen, nichts mehr übrig, als den König zubestimmen, sich in die Nationalversammlungzurückzuziehen.
Nachdem diese Ansicht allgemein gebilligt wordenwar, anerbot sich Leroux, den Ministern diesen Vorschlagzu machen, während Borie die Verlesung des vorerwähn-ten Befehls fortsetzen werde.
Schon war das ganze Detaschement in der Cour desPrinces in Unordnung; Viele erklärten, sie seien zumWiderstand zu schwach. Leroux, dieß zugebend, bemerkteindessen, „das Gesetz sei unerbittlich, und seine Pflicht„sei es, dessen Vollziehung zu verlangen."
Auf die Erwiederung, die Munizipalbeamten würdeneintretenden Falls kaum die Gefahr mit den Truppentheilen, versprach Leroux, wenn es zum Aeußersten kommensollte, an der Spitze der Truppen zu sein, beifügend, erhoffe, daß jeder Widerstand überflüssig werden dürfte,wenn man den König bestimmen könne, sich in die Natio-nalversammlung zurückzuziehen.
Unter den Schweizern scheint diese Aeußerung lebhafteBesorgniß für das Schicksal des Königs verbreitet zuhaben; denn der Sous-Aidemajor Gibelin wandte sichmit der Frage an den Departementalrath de Baumetz (dener früher als Präsidenten in Arras gekannt batte, woer selbst als Offizier des Regiments Salis-Samadenin Garnison gestanden war), ob er denn glaube, daß derKönig in der Nationalversammlung sicher sein werde. DeBaumetz antwortete: „Wenn ich den König hier für sicherer„hielte, so würde ich gerne in ihre Reihen treten und„an ihrer Seite für ihn sterben." Der Major Bach-