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„Gesetzgeber, wir kommen hieher, um unS mit Euch„über die für das gemeine Wohl zu treffenden Maß-regeln zu berathen. Petion, Manuel und Danton sind„unsere Kollegen geblieben, Santerre führt das Ober-kommando über die Truppen. Das Volk, das uns an„Euch abgeordnet, hat uns ermächtigt, Euch zu eröffnen,„daß es Euch neuerdings mit seinem Vertrauen umgeben„wird, aber es hat uns gleichzeitig beauftragt, Euch zu„erklären, daß es als Richter über die außerordentlichen„Maßregeln, die ergriffen werden mußten, nur das in„den Urversammlungen vereinigte französische Volk aner-kennt, Euern Souverain und den unsrigen."
Der Präsident Guadet antwortete:
„Die Repräsentanten des Volks werden ihrer Pflicht„getreu Freiheit und Gleichheit bis zum Tode aufrecht„halten." Dann fügte er bei:
„Ihr wolltet da sein, wo die Gefahr am größten„war; diese Gefühle machen Euch Ehre, die Versammlung„freut sich Eures Eifers und erblickt in Euch gute Bür-„ger, bestrebt, Friede, Ruhe und Ordnung herzustellen;„kehret an Euere Stellen zurück."
Bourdon bat, am folgenden Tag das Protokoll überdie stattgehabten Verhandlungen der Gemeinde der Na-tionalversammlung vorlegen zu dürfen.
Nachdem der Präsident noch angedeutet, daß der Lieb-ling des Volks, Petion, freigegeben werden möchte,was die Versammlung bald darauf durch ein förmlichesDekret anordnete *), schwur die Versammlung unter Na-mensaufruf :
*) Siehe Mortimer-Ternaux, Band II, Seite 340. Das-selbe lautet: „8i la Premiere ckes nutorites consutnsos sst