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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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239
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„Namens der Nation Freiheit und Gleichheit erhalten„oder auf ihrer Stelle sterben zu wollen."

Dieser Schwur wurde alle Augenblicke durch Bitt-steller unterbrochen. Einer derselben rief aus:

„Das Volk hat schon längst die Absetzung der exe-kutiven Gewalt verlangt, und noch habet Ihr nicht ent-sprochen. Wisset, daß die Tuilerien brennen und daß„wir dem Feuer erst dann Einhalt thun werden, wenn„die Rache des Volkes befriedigt sein wird."

Bald darauf bestieg Vergniaud die Rednerbühne,und nachdem er erklärt, daß es ihm wehe thue, Namensder Kommission eine eingreifende Maßregel empfehlenzu müssen, welche durch die Umstände geboten sei, laser folgenden Dekretsentwurf vor, der ohne Diskussionartikelweise angenommen wurde:

„Die Nationalversammlung,

„in Erwägung, daß das Vaterland in böchstcr Gefahr, und daß„die gesetzgebende Versammlung verpflichtet ist, alles anzuwenden,„um dasselbe zu retten, daß dieß aber unmöglich ist, insofern„nicht die Quelle aller Leiden verstopft wird;

„In Erwägung, daß diese Leiden hauptsächtlich aus dem„Mißtrauen hcrfließen, welches das Benehmen des Hauvtes der„vollziehenden Gewalt mit Rücksicht auf den Krieg, der in seinem„Namen gegen die Verfassung und die nationme Unabhängigkeit„geführt wird, erweckt hat, ein Mißtrauen, das in manchen Theilen„des Reiches den Wunsch laut werden ließ, es möchte die Lud-„wig XVI. delegirte Gewalt ihm entzogen werden;

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