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In der Absicht, den Gewaltthaten auf der StraßeEinhalt zu thun, wo politische und Privatrache freienLauf hatten, was die Nationalversammlung um so wenigerignoriren konnte, als die Flintenschüsse, durch welche Ein-zelne niedergestreckt wurden, nicht selten im Saal gehörtwurden: sandte sie Abordnungen über Abordnungen andie Massen, um sie zu beschwichtigen, und ließ zahlreichegeschriebene Proklamationen vertheilen, da keine Druckermehr zu finden waren. Allein die Erstgesandten kamenmit dem Bericht zurück, das Volk habe sie nicht anhörenwollen, und die Munizipalbeamten, welche das Gesetzverkünden sollten, fanden keinen Gehorsam.
Endlich brachte Henri Larivitzre beruhigende Berichte,indem er versicherte, es hätten viele Bürger entblößtenHauptes die Verlesung des Gesetzes angehört und ge-schworen, lieber zu sterben, als die Freiheit durch einVerbrechen zu entehren, und gegen die Logographenlogegewendet rief er mit erhobener Stimme aus: „Es ist„gewiß keiu Haupt hier gegenwärtig, das nicht auf fran-zösische Ehrenhaftigkeit zählen darf" *).
Bald darauf traten drei Abgeordnete der insurrektio-nellen Gemeinde ein, welche versicherten, daß in derganzen Stadt Ruhe herrsche, und daß starke Patrouillendie Sicherheit der Einzelnen und der Nationalversamm-lung beschützen. Wirklich hatten die neuen Befehlshaberdas Lokal der Nationalversammlung mit beträchtlichenTruppenmassen umgeben, und unter diese Infanterie- undArtillerie-Munition vertheilen lassen.
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