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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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geführt wurden, d. h. durch diejenigen Behörden,deren Pflicht es war, über die Sicherheit der Gesellschaftzu wachen.

Bevor sich die ehrbaren Elemente gesammelt hatten,um gegen solche Gräuel zu protestiren und denselben Ein-halt zu thun, waren sie schon geschehen.

Die Veranlasser und Urheber dieser entsetzlichen Mord-thaten aber waren: Marat, Danton, Robespierre, Manuel,Hebert, Billaud--Varennes *), Panis, Sergent, Fabred'Eglantine, Camille Desmoulins und einige andereMitglieder der Aufsichtskommission (oomitL 6s sur-vailin-nca) oder des Gemeinderathes.

Um die Gemüther noch mehr aufzureizen, wurdennämlich übertriebene Berichte über die angeblichen Absich-ten der verbündeten Heere verbreitet und Gerüchte überangebliche royalistische Verschwörungen herumgeboten.

Am 1. September Nachmittags 5 Uhr wurden imGemeinderath, den nicht Petion, sondern Huguenin präsi-dirte, die demnächst folgenden Metzeleien durch einenVertrag Robespierre's eingeleitet, in welchem er ver-langte, daß alle verdächtigen Gemeindsbeamten beseitigtwerden sollten**), und nachdem er die Girondisten inder 21er Kommission als Vaterlandsverräther bezeichnethatte, erklärte er: es sei keine andere Rettung möglich,als dem Volke selbst alle Rechte, die es dem General-rath übertragen, zurückzugeben. Der Prokureur-SyndicManuel forderte hinwieder die Gemeinde auf, ihre Ge-walt nicht abzugeben, bis das Vaterland gerettet

*j Er bezahlte die „Arbeiter" (travailteurs) , so hatte mandie Mörder genannt.

Cahier, der am 20. Juni so muthig aufgetreten war,wurde dann auch sofort ergriffen und in vie Abbaye abgeführt.