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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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klostsr gefangen gesetzten Priester aufgenommen und soermittelt, daß deren ungefähr t Sl) anwesend seien. Diesewurden nun zuerst im Garten des Klosters versammelt.Hier trafen sie die Mörder. Der Erste, der zusammen-gehauen wurde, war der Abbe Girault, der so eifriglas, daß er die Mörder nicht kommen hörte.

Rechts und links um sich schlagend verlangte dieMörderbande nach dem Erzbischof von Arles, woraufdieser ruhig vortrat, gegen Diejenigen, die ihn zurück-halten wollten, äußernd: „Lasset mich gehen, möge mein„Blut sie besänftigen. Unter Hohn und Spott wurdeer sofort ermordet. Auch die übrigen Priester wurdengeschlagen und auf sie geschossen, so daß sie wie gehetztesWild im Garten umherirrten. Da es jedoch Einigengelang, sich über die Mauer zu retten und in die benach-barten Häuser zu verstecken, so wurden die Uebrigen auf-gefordert, sich in der Kirche zu versammeln. Hier wurdeförmlich Appell gehalten, worauf der Aufgerufene dieTreppe hinüber zu gehen hatte, wo er ermordet wurde.

Unter diesen Priestern waren die beiden BrüderLarochefoucauld, der eine Bischof von Samtes, derandere Bischof von Beauvais. Letzterem war im Gartender Schenkel durch eine Kugel zerschmettert worden.

Der Bischof von Samtes, zuerst aufgerufen, küßtenoch feinen Bruder, der am Boden lag, und ging ruhigdem Tod entgegen, und als darauf der Bischof vonBeauvais gerufen wurde, erwiederte er gefaßt: „Ich„weigere mich nicht, zu kommen, muß Sie aber bitten,mir bei diesem Gang zu helfen." Er wurde auf demnoch warmen Leichnam seines Bruders ermordet*).

Siehe Alexander Sorel: bs eonvsnt äss Lärmes stle seminaire 8aiut-8ulpies penäant la terreur.