Buch 
Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
Entstehung
Seite
275
JPEG-Download
 

Diese Schlächterei hatte von 4 Uhr bis gegen 6 UhrAbends gedauert. Nach vollbrachter That kehrten dieMörder wieder nach der Abbaye Saint-Germain desPrds zurück, wo noch weitere Arbeit ihrer wartete.

Voller Blut und Staub drangen sie zuerst in denSitzungssaal des Komites und verlangten zu trinken. DieKommissäre der Sektion des Quatre Nations gaben ihnenGutscheine, um bei einem benachbarten WeinhändlerWein zu erheben.

Während die Einen tranken, holten die AndernSchlachtopfer herbei; beiläufig 30 Priester waren hierwieder ermordet worden, als einer der Mörder ausrief:Was thun wir hier — gehen wir in die Abbaue, dortgibt es Wildpret! Und die ganze Bande stimmte ihm bei.

Die Abbaye war zunächst für die am 10. August be-theiligtsn Gefangenen bestimmt worden. Zur Erklärungfügen wir bei, daß die Schlächtereien in der Abbaye anzwei verschiedenen Orten stattfanden.

Die aus dem Gemeindehaus hergeführten Priester,und diejenigen, welche man theils aus dem Gefängnißoder aus der Stadt herbcibrachte, waren im Hof, nahebeim Sitzungssaal des Komites des Quatre Nations,ermordet worden.

Die Schweizer aber, die Garden des Königs undandere Gefangene wurden in der Straße Sainte Mar-gusrite am Fuß eines kleinen Thurmes, der dort an derEcke stand, niedergemacht*).

Siehe lourius äs Luiut-Usurä, ruou sZonis äs trsuts-duit dsures. Diese kleine Brochüre ist die interessanteste undgetreueste, und gewährt das deutlichste Bild der stattgehabten