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Der 10. August 1792 mit besonderer Rücksicht auf die Haltung des Schweizer-Garderegiments / von Dr. August von Gonzenbach
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Die Leichname, die man auf einander schichtete,hemmten den Ablauf des kleinen Bachs, das Wasser,mit Blut vermischt, staute sich und bildete eine großeBlutlache, welche die Fundamente der Häuser zu beidenSeiten bespülte.

Der Vollständigkeit wegen erwähnen wir noch derin den übrigen Gefängnissen stattgefundenen Metzeleien.

In der Tour SaintBernard auf dem linkenSeineufer waren 75 zu den Galeeren Verurtheilts ein-gesperrt, welche demnächst an ihren Bestimmungsort ab-gehen sollten, als am 3 . Sept. Morgens auch in dießGefängniß eine Mörderbande eindrang und 73 der-selben todtste.

In der Sektion des Sansculottes (ehemals Jardindes Plantes) wurden den Mördern für ihre Arbeit Bonss auf das Ministerium des Innern ausgestellt. Eine an-

i dere Abtheilung der Mörder verlangte Einlaß in dem

Seminar Saint Firmin, welches den nicht beeidigtenPriestern als Wohnung angewiesen worden war.

Diese saßen eben bei Tisch, als der Anführer derMörderbande, Henriot, sich mit den Worten an sie wen-dete: „Ah, sie essen, meine Herren, ich will nun für„den Kaffee sorgen." Mit diesen Worten ergriff er imVerein mit einigen seiner Gehülfen einen der unglücklichenPriester und warf ihn zum Fenster hinaus. Alle übrigenaber wurden theils im Eßsaal, theils im Hof getödtet,ohne daß man sich nur die Mühe nahm, sie zu zählenoder ihre Namen aufzuzeichnen.

Drei dieser Unglücklichen hatten sich in das Civil-Komite der Sektion des Sansculottes gerettet, wurden

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